mini|Kapelle Mariä Geburt mini|Bauernhaus
Laimbach ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Reckendorf im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Die Gemarkung Laimbach hat eine Fläche von 3,348 km². Sie ist in 390 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 8584,57 m² haben. In ihr liegen neben dem namensgebenden Ort die Gemeindeteile Obermanndorf, Untermanndorf und Zeitzenhof.
Geografie Das Dorf liegt am Laimbach, einem rechten Zufluss der Baunach, in deren Talgrund der Ort noch ist. Im Norden befindet sich der Flugplatz Ebern-Sendelbach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Obermanndorf (0,7 km nordöstlich) bzw. zur Bundesstraße 279 (0,1 km westlich). Eine weitere Gemeindeverbindungsstraße führt nach Reckendorf (1,6 km südlich).
Geschichte Laimbach wurde im Jahre 1050 erstmals urkundlich erwähnt, als die Gräfin Alberada, die Tochter des Grafen Otto von Schweinfurt, Herzogs von Schwaben, einen Hof zu Laimbach an das Bamberger Stift schenkte.Laimbach auf der Website reckersdorf.de
Der Ort wurde im Jahr 1396 in einem Verzeichnis der Grafen von Truhendingen als „Lempach“ aufgelistet.I. Maierhöfer: Ebern, S. 25. Laimbach gehörte bereits Ende des 14. Jahrhunderts zum bambergischen Oberamt Baunach-Stufenberg.I. Maierhöfer: Ebern, S. 71.
Zur Realgemeinde Laimbach gehörte Laimbachsmühle. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Laimbach aus 14 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Baunach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Kastenamt Baunach. Grundherren waren das Kastenamt Baunach (1 Gut mit Haus und Braugerechtigkeit, 8 Güter, 1 Gemeindeschmiede) und die Freiherren von Rotenhan zu Rentweinsdorf (3 Güter).I. Maierhöfer: Ebern, S. 199f.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 5, Sp. 634.
Im Jahre 1802 kam Laimbach an das Kurfürstentum Bayern, 1810 an das Großherzogtum Würzburg und 1814 an das Königreich Bayern. Im Rahmen des Zweiten Gemeindeedikts (1818) wurde die Ruralgemeinde Laimbach gebildet, zu der Obermanndorf, Untermanndorf und Zeitzenhof gehörten. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Gleusdorf zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Ebern (1919 in Finanzamt Ebern umbenannt). Ab 1862 war das Bezirksamt Ebern (1939 in Landkreis Ebern umbenannt) für Laimbach zuständig. Die Gerichtsbarkeit blieb beim Landgericht Gleusdorf (1840 in Landgericht Baunach umbenannt und 1880 in Amtsgericht Baunach, 1932 aufgelöst, bis 1972 Amtsgericht Ebern).I. Maierhöfer: Ebern, S. 307. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,283 km².
Am 1. Juli 1971 wurde die Laimbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Reckendorf eingemeindet.
Baudenkmäler In Laimbach gibt es sieben Baudenkmäler: Haus Nr. 4: Kleinbauernhaus Haus Nr. 6: Bauernhaus Haus Nr. 17: Bauernhaus Katholische Kapelle Mariä Geburt Ziehbrunnen Bildstock Kruzifix
Bodendenkmäler In der Gemarkung Laimbach gibt es drei Bodendenkmäler.
Einwohnerentwicklung Gemeinde Laimbach Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970Einwohner 124 167 166 169 161 159 158 152 140 133 123 124 125 124 126 131 132 134 129 176 175 174 138 133HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1818 bis 1852 und von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 26 33 30 31 31 31 29 27 27 25 Quelle
Ort Laimbach Jahr 1818 1840 1852 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2025Einwohner 64 91 90 83 87 67 62 70 92 66 63 61 48Häuser 17 18 15 18 17 15 16 14 17 Quelle
Religion Laimbach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Reckendorf) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Reckendorf) Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Bamberg) Kategorie:Gemeindegründung 1818 Kategorie:Gemeindeauflösung 1971 Kategorie:Gemarkung im Landkreis Bamberg Kategorie:Ersterwähnung 1050