Berta Coninx-Girardet (* 1. JuniUB: BeM ZB Nat var 6577 [, Sonderdruck der Dissertation]: Curriculum Vitae: Ich, Berta Coninx-Girardet, wurde am 1. Juni 1884 in Essen a.d. Ruhr geboren und besuchte die dortige höhere Töchterschule. Im Jahre 1920 bestand ich nach einjähriger privater Vorbereitung die kantonale Maturität in Zürich und liess mich im Oktober desselben Jahre an der Universität Zürich immatrikulieren, wo ich meine Studien an der philosophischen Fakultät II in Vergleichender Anatomie als Hauptfach absolvierte. 1884 in Essen; † 28. November 1966 in Zürich) war eine deutsch-schweizerische Verlegergattin, Kunstsammlerin, Mäzenin und promovierte Zoologin.

Leben Berta Girardet, Tochter des Essener Verlegers Wilhelm Girardet aus Sulzbach bei Saarbrücken heiratete 1905⚭ Essen 25.04.1905 Otto Coninx den Bergbauingenieur und späteren Verlagsleiter Otto Coninx, der 1906 die Leitung des Tages-Anzeigers in Zürich übernahm. Das Paar hatte drei Kinder: Otto Coninx-Wettstein (1915–2001, Verlagsleiter), Werner Coninx (1911–1980, Kunstsammler) und Irmgard Ellermann-Coninx (Kunstmalerin).Stammbaum der Nachfahren von Berta Girardet und Otto Coninx Graphische Darstellung in Artikel "Eine Familie will ernährt sein" der Zeitung Republik, abgerufen am 1. Dezember 2025

Nach dem Besuch einer höheren Töchterschule in Essen immatrikulierte sie sich im Wintersemester 1920/21 an der Universität ZürichMatrikel der Universität Zürich und promovierte dort 1926 in Zoologie bei Karl Hescheler mit der Dissertation Beiträge zur Kenntnis innersekretorischer Organe des Murmeltieres und ihrer Beziehungen zum Problem des Winterschlafes.

Sie unternahm Reisen nach Afrika, die 1931 und 1951 zu Publikationen führten.Inhaltsverzeichnis

Kunstsammlung und Mäzenatentum Als Kunstliebhaberin unterstützte Berta Coninx-Girardet Künstler und erwarb zahlreiche Werke, die später in die Werner Coninx Stiftung eingeflossen sind.

Kontroversen Von 1933 bis 1944 stellte sie die familieneigene Villa in Bad Honnef der NSDAP für eine Gauführerschule zur Verfügung. 1948 verlor sie in einem Bundesgerichtsprozess das Picasso-Gemälde 'Pomme' an den rechtmässigen Eigentümer Paul Rosenberg. mini|Grab, Friedhof Rehalp, Zürich Sie starb am 29. November 1966 in Zürich.Neue Zürcher Zeitung, Nummer 5155, 29. November 1966. Todesanzeige Ihr Grab befindet sich auf dem Friedhof Rehalp in Zürich.

Schriften Beiträge zur Kenntnis innersekretorischer Organe des Murmeltieres Arctomys marmota L. und ihrer Beziehungen zum Problem des Winterschlafes. In: Acta Zoologica Vol. 8, 1927, S. 161–224.Im Curriculum Vitae ihres 1927 erschienenen Dissertation-Sonderdrucks („Beiträge zur Kenntnis innersekretorischer Organe des Murmeltieres“) nennt sie ihr Geburtsdatum als 1. Juni 1884.

Aequatorial-Afrika vom Auto aus. Zürich [etc.]: Orell Füssli, 1931. Inhaltsverzeichnis. Britisch-Ostafrika : Kenya, Tanganyika, Uganda. Bern : Kümmerly & Frey, 1951. [= Kleine K und F-Reihe für Auswanderer und Kaufleute, 15].

Literatur Elisabeth Eggimann Gerber – Jüdische Kunsthändler und Galeristen. Eine Kulturgeschichte des Schweizer Kunsthandels mit einem Porträt der Galerie Aktuaryus in Zürich, 1924–46. 2021. Christoph Mörgeli: Hitlers Schatten über dem Tages-Anzeiger. In: Die Weltwoche, 2021, 3, S. 12–14. Christoph Mörgeli: Raubkunst der Familie Coninx. In: Die Weltwoche, 2022, 2, S. 28–29.

Archive Bern: Schweizerisches Bundesarchiv: Raubgut aus kriegsbesetzten Gebieten

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