mini|Einzug rumänischer Truppen in Klausenburg am 24. Dezember 1918 Die Ungarische Großversammlung am 22. Dezember 1918 in Klausenburg war eine Protestversammlung der Ungarn in Siebenbürgen gegen den Anschluss Siebenbürgens an Rumänien. Sie fand am 22. Dezember 1918 in Klausenburg (Kolozsvár, Cluj) statt und war eine Antwort auf die rumänische Nationalversammlung vom 1. Dezember in Karlsburg (Gyulafehérvár, Alba Iulia). Die Versammlung, an der auch Delegierte der Banater Schwaben und Siebenbürger Sachsen sowie einige rumänische Sozialdemokraten teilnahmen, forderte Gleichheit, Freiheit und Selbstverwaltung für alle in Siebenbürgen lebenden Nationen innerhalb eines einheitlichen und unversehrten Ungarns.
Am 23. Dezember verließen die letzten ungarischen Sekler-Truppen Kolozsvár, und das Personal, das die Unterbringung der vierzig rumänischen Offiziere vorbereitete, traf in der Stadt ein. Am selben Tag führte der Bürgermeister der Stadt, Gustáv Haller, in Bruckendorf (Apahida) Gespräche mit General Gherescu über die Einzelheiten der Besetzung. Am Vormittag des 24. Dezember marschierte die 7. rumänische Division mit zwei Artillerie-Batterien und etwa 4000 Mann unter der Führung von General Gherescu in Klausenburg ein.Vgl. u. a. Fráter 2000 und Weber 1999 (s. u.).
Weblinks Olivér Fráter: Erdély román megszállása 1918-1919-ben. In: Kisebbségkutatás 9 (2000). Peter Weber: De la Kolozsvár la Cluj. Ultimul episod al regimului ungar în „capitala” transilvană. Altera V (1999).
Einzelnachweise
Kategorie:1918 Kategorie:Geschichte (Siebenbürgen)