Fritz Hirschner (* 1. Oktober 1899 in Bad Kreuznach; † 1979 in Koblenz) (Pseudonyme Frank Höllger, Samo) war ein deutscher Journalist.
Leben und Tätigkeit Hirschner war ein Sohn des Fritz Hirschner. Anfang der 1930er Jahre ist Hirschner als Journalist bei der Königsberger Allgemeinen Zeitung nachweisbar. 1932 veröffentlichte er beim Verlag dieser Zeitung ein Buch mit 40 biografischen Kurzskizzen zu führenden politischen Figuren des Deutschlands des Jahres 1932 (darunter fast allen Ministern des Kabinett Papen sowie den Führern fast aller anderen maßgeblichen Parteien und Verbände). 1933 schrieb er die erste Biografie über den NS-Politiker Rudolf Heß, die den Zeitumständen entsprechend völlig unkritisch bzw. hagiographisch ausfiel.
Nach dem Zweiten Weltkrieg war Hirschhner von 1949 bis 1952 Chefredakteur der Essener Allgemeinen Zeitung. 1952 wechselte er als Redakteur zur Rhein-Zeitung. Nach vierjähriger Tätigkeit für diese wurde er zum Chefredakteur derselben ernannt, was er elf Jahre lang, von 1956 bis 1967, blieb.
Hirschner war seit 1921 verheiratet mit Margarethe Stoffert.
Schriften Freundschaft, 1920. Köpfe der Zeit, Königsberg 1932. Rudolf Heß, der Stellvertreter des Führers, Berlin 1933. Musa ben Jussuf, Reutlingen 1953. Aus dem Chaos zum Land mit Zukunft. Dr. h.c. Peter Altmeier und das Werden von Rheinland-Pfalz, Neuwied 1975.
Literatur Kürschners Deutscher Literatur-Kalender, 56. Jg. (1974), S. 384. Horst Möller/Klaus Hildebrand/Ulrich Lappenküper: Die Bundesrepublik Deutschland und Frankreich: Dokumente 1949–1963, 1997, S. 246. (Biogramm)
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