International Rally Championship ist ein Rennspiel, das von Magnetic Fields entwickelt und 1997 durch Europress für Microsoft Windows veröffentlicht wurde. Eine Portierung für PlayStation wurde von Creative Asylum und Strange Productions entwickelt. Sie erschien im Folgejahr in Europa (mit Ausnahme von Schweiz, Belgien, Frankreich) als Tommi Mäkinen Rally. Es ist der Nachfolger zu Rallye Racing 97. Zuvor erschien innerhalb der Reihe Network Q RAC Rally.

Fahrzeuge Ford Escort WRC Mitsubishi Lancer Evolution IV Nissan Almera Kit Car Peugeot 106 Maxi Proton Wira Renault Mégane Maxi Škoda Felicia Kit Car Subaru Impreza WRC Toyota Corolla WRC VW Golf I Kit Car

Rezeption

Jan Binsmaier bemerkte, dass das Zeitfahren in einer Rennsimulation nicht jedermanns Geschmack treffe. Er lobte die „starke Fahrphysik“, die gut mit einem Lenkrad harmoniere. Alex Brante hingegen störte sich daran, dass es weder ein actionbetontes Rennspiel mit Zweikämpfen sei noch als Simulation überzeuge. Die Grafik sei adäquat, die Optionen durchdacht und die Spielbarkeit mit zahlreichen Rennmodi gut. Christian Bigge resümierte: Es sei „leicht zu erlernen, schwer zu beherrschen“ und begründete damit seine Wertung und den PC Action Gold Award. Auch PC Games vergab eine Auszeichnung. Die Inszenierung sei stimmungsvoll. Das Fahrverhalten sei solide und grobe Mängel seien kaum erkennbar. Bei der Unterstützung von 3D-Beschleunigerkarten wären weitere Hersteller wünschenswert gewesen.

Christian Blendl lobte den schnellen Streckeneditor und die vielen Kurse. Kritisch betrachtete er die Geräusche von Motoren und Zusammenstößen sowie das Kollisionsverhalten. Zudem bemerkte er einen Einbruch der Bildrate bei mehreren Fahrzeugen auf dem Bildschirm bei der Konsolenfassung. Insgesamt sei Colin McRae Rally deutlich realistischer. Wolfgang Schaedle gefiel der gut ausbalancierte Schwierigkeitsgrad. Ihn störte, dass sich die Aktionen in der Werkstatt nur wenig auf die Fahrweise auswirke. Die Steuerung sei annehmbar, wobei Fahrzeuge kaum auf Beschleunigung oder Bremsen reagieren und nicht wie erwartet ausbrechen. Der 3D-Streckeneditor sei ein Novum im Genre und „schlichtweg genial“ wobei die Streckenverläufe monoton blieben. Auch Ulf Schneider sortierte die Fahrphysik eher in Richtung Arcade ein. Zwar sei die Streckenvielfalt durch den Editor sehr hoch, jedoch sehen sich diese optisch stets sehr ähnlich. Das Spiel sei nicht ausgereift, da die Kamera etwa bei Tunneldurchfahrten versage.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Computerspiel 1997 Kategorie:Windows-Spiel Kategorie:Rennspiel Kategorie:Rallyecomputerspiel