Försdorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Försdorf liegt in der Gemarkung Burgebrach.

Geografie Die Einöde liegt auf freier Flur am Försdorfer Bachl, einem rechten Zufluss der Mittelebrach. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Burgebrach zur Bundesstraße 22 (1,7 km nördlich) bzw. zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Hirschbrunn (1,5 km südlich).

Geschichte Försdorf bestand ursprünglich aus sechs Höfen.P. Schneider: Steigerwald, S. 168. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Försdorf nur noch zwei Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 2, Sp. 158. Grundherr war ein Professor Molitor aus Bamberg. Schon vorher waren hier Bamberger Geschlechter begütert, ebenso das Kloster Ebrach.

Im Jahre 1802 kam Försdorf an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Försdorf dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Burgebrach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Burgebrach zugewiesen.H. Weiß: Bamberg, S. 236f.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2018 2024Einwohner 15 10 8 13 15 8 5 5 8 10 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 2 2 2 Quelle

Religion Försdorf ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Burgebrach)