mini|Bischofswappen Martin Marahrens (* 24. Mai 1977 in Gehrden) ist ein deutscher römisch-katholischer Geistlicher und Weihbischof in Hildesheim.

Leben Martin Marahrens wuchs in Seelze auf. Er studierte Philosophie und Katholische Theologie an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Frankfurt am Main und an der Päpstlichen Universität Gregoriana in Rom. Am 10. Oktober 2004 empfing er in Rom durch den Bischof von Erfurt, Joachim Wanke, das Sakrament der Priesterweihe für das Bistum Hildesheim. Anschließend setzte Marahrens seine Studien an der Päpstlichen Universität Gregoriana fort und wurde 2009 bei Elmar Salmann OSB mit der Arbeit Die Welt als offene Metapher. Von der Langeweile der Weltzeit zum christlichen Weltenspiel zum Doktor der Theologie promoviert. Während seiner Studienzeit in Rom war er Alumnus des Pontificium Collegium Germanicum et Hungaricum de Urbe.

Nach der Rückkehr in seine Heimat im Jahr 2008 wurde Marahrens Pfarrvikar der Pfarrei St. Nikolaus in Burgdorf. Von 2008 bis 2014 wirkte er zusätzlich als Jugendseelsorger und leitete das Dekanatsjugendzentrum Emmaus in Duderstadt. Ab 2014 war Marahrens Regens des Priesterseminars Hildesheim und ab 2023 auch Referent für die Priester in der Personalabteilung des Bistums Hildesheim. Daneben war er von 2014 bis 2023 als Subsidiar im Dekanat Hildesheim und als Schulseelsorger am Schulpastoralen Zentrum in Hildesheim tätig. Außerdem wurde er 2015 Domvikar und 2023 schließlich residierender Domkapitular am Hildesheimer Dom. Darüber hinaus gehörte er der diözesanen Liturgiekommission und dem Diözesanpastoralrat des Bistums Hildesheim an.

Am 28. November 2025 ernannte ihn Papst Leo XIV. zum Titularbischof von Cercina und zum Weihbischof in Hildesheim. Am 28. Februar 2026 wurde Marahrens im Hildesheimer Dom von Bischof Heiner Wilmer zum Bischof geweiht. Mitkonsekratoren waren die beiden emeritierten Hildesheimer Weihbischöfe Nikolaus Schwerdtfeger und Heinz-Günter Bongartz.

Wappen Das Wappen von Weihbischof Marahrens besteht aus drei Teilen. Im oberen Teil ist ein Fisch dargestellt, welcher für Jesus Christus und Marahrens’ Studienzeit in Rom steht. In der unteren rechten Ecke ist ein Brunnen, welcher für seinen Heimatort Velber steht, in dessen Ortswappen ebenfalls ein Brunnen steht. Das Lamm in der unteren linken Ecke steht für Lamspringe. In diesem Ort wohnte die Großmutter des Weihbischofs, welche er öfters besuchte. Wie der Fisch stehen auch der Brunnen (Quelle des Lebens) und das Lamm (Lamm Gottes) für Jesus Christus. Sein Wahlspruch unterhalb des Wappens, „Du bist der Christus“ , das Bekenntnis des Apostels Petrus, hat einen weiteren Christusbezug. Die rote Farbe im oberen Teil und die gelbe im unteren sind die Farben des Bistums Hildesheim.

Hinter dem Schild steht ein Vortragekreuz, welches die Form des Bernward-Kreuzes hat. Darüber der grüne Galero (Bischofshut) mit den jeweils sechs herunterhängenden grünen Quasten (Fiocchi).

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (21. Jahrhundert) Kategorie:Weihbischof in Hildesheim Kategorie:Titularbischof Kategorie:Diözesanadministrator Kategorie:Rektor eines Priesterseminars Kategorie:Domherr (Hildesheim) Kategorie:Absolvent der Päpstlichen Universität Gregoriana Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1977 Kategorie:Mann