mini|Jules Godin Jules Godin (geboren am 14. März 1844 in Versailles; gestorben am 21. Dezember 1925 in Le Perray-en-Yvelines) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.
Leben Jules Godin studierte Rechtswissenschaften in Paris und promovierte 1868. Er arbeitete zunächst als Jurist beim Conseil d’État und am Kassationshof. In dieser Funktion vertrat er auch die Interessen der indischen Stadt Pondicherry, die damals zu den Établissements français dans l’Inde, also dem französischen Kolonialreich, gehörte.Adolphe Robert und Gaston Cougny, Dictionnaire des parlementaires français 1789–1889, siehe Weblink der Assemblée nationale
Ohne sich selbst zur Wahl gestellt zu haben, wurde er 1876 in diesem Wahlbezirk zum Abgeordneten gewählt. 1877 wurde er wiedergewählt, jedoch 1881 geschlagen. In der Kammer gehörte er der Centre-gauche-Fraktion an.
Von 1891 bis 1909 vertrat er Französisch-Indien im Senat. In dieser Zeit war er im zweiten Kabinett Henri Brissons kurzzeitig Minister für öffentliche Arbeiten.Jean Jolly, Dictionnaire des parlementaires français 1889–1940, siehe Weblink der Assemblée nationale
Jules Godin wurde als Offizier der Ehrenlegion ausgezeichnet. In den 1920er Jahren war er Vorsitzender der Alliance démocratique, die eine wichtige Rolle in der französischen Politik dieser Zeit spielte.
Werke Godin veröffentlichte viele Texte zu juristischen Themen. Die englische Sprachversion nennt unter Bezug auf die Französische Nationalbibliothek eine Vielzahl dieser Publikationen.
Literatur
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich) Kategorie:Senator (Frankreich) Kategorie:Minister für öffentliche Arbeiten Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Offizier) Kategorie:Mitglied der Alliance démocratique Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1844 Kategorie:Gestorben 1925 Kategorie:Mann