mini|Rhiana Spring, 2025 Rhiana Spring (* Dezember 1988 in Bern) ist eine Schweizer Juristin und Gründerin der Non-Profit-Organisation Spring ACT (Action. Compassion. Technology.), mit der sie digital-technologische Lösungen entwickelt, insbesondere den Chatbot «Sophia», um Opfer häuslicher Gewalt weltweit zu unterstützen.
Leben Rhiana Springs wohnt in Bern. Über ihre Herkunft und Ausbildung ist öffentlich bekannt, dass sie bereits mit 17 Jahren ihr erstes IT-Unternehmen gründete, nachdem sie sich selbst Programmieren beigebracht hatte.Mirjam Comtesse: «Sophia» macht es einfacher, Hilfe zu holen. In: bernerzeitung.ch, 7. Februar 2022. Sie studierte Jura in England.
Karriere Nach ihrem juristischen Einstieg arbeitete Spring als Menschenrechtsexpertin für die Vereinten Nationen und das Eidgenössisches Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) und war in verschiedenen internationalen Einsätzen tätig, unter anderem in Afrika, Asien und Südamerika.
Während eines UN-Einsatzes in Westafrika im Jahr 2017 erhielten Flüchtlinge in ihrem Büro Hilfe, die zuvor erfolglos um Hilfe gebeten hatten. Spring wurde klar, dass eine technische Plattform helfen könnte, Menschen in Not mit passenden Hilfsangeboten zu verbinden.
Im Jahr 2021 gründete Spring Spring ACT. Gemeinsam mit ihrem Team entwickelte sie den Chatbot «Sophia» – eine globale digitale Begleiterin für Opfer häuslicher Gewalt in über 25 Sprachen, anonym und rund um die Uhr verfügbar. Die Technologie ermöglicht es Betroffenen unter anderem, Hilfe-Anlaufstellen zu finden, Dokumentation und Beweise zu sichern und sich durch einen geschützten digitalen Raum zu bewegen. Für ihr Wirken wurde sie unter anderem von der European Investment Bank und 2025 von den Vereinten Nationen ausgezeichnet.
Auszeichnungen 2024 «Europe’s Best Impact Entrepreneur» der Europäischen Investitionsbank 2025 KI-Award (AI for Good Impact Award) der Vereinten Nationen.
Einzelnachweise
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