Mendenmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgwindheim im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Mendenmühle liegt in der Gemarkung Untersteinach.
Geografie Die Einöde liegt am linken Ufer der Mittelebrach. Die Bundesstraße 22 führt durch den Koppenwinder Forst nach Ebrach (6,5 km westlich) bzw. nach Burgwindheim (1,3 km östlich). Die Kreisstraße BA 23 führt nach Unterweiler (0,9 km nördlich).
Geschichte Mendenmühle gehörte zur Realgemeinde Untersteinach. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Mendenmühle aus einem Anwesen. Das Hochgericht hatte das würzburgische Centamt Oberschwarzach. Das Kloster Ebrach war Grundherr der Mahlmühle.H. Weiß: Bamberg, S. 180.
Im Jahre 1802 kam Mendenmühle an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Mendenmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Untersteinach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Untersteinach zugewiesen.H. Weiß: Bamberg, S. 274. Am 1. Januar 1972 wurde Mendenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgwindheim eingemeindet.
Baudenkmäler Haus Nr. 24: Mühle
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 4 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1Quelle
Religion Mendenmühle ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Ebrach) gepfarrt, seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Jakobus (Burgwindheim) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Burgwindheim)