Klebheimerhof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern). Klebheimerhof liegt in der Gemarkung Koppenwind.
Geografie Die Einöde liegt am rechten Talrand der Rauhen Ebrach. Am Südhang des Klebheimer Berges () steht die Maria-Hilf-Kapelle. Die Staatsstraße 2258 führt nach Untersteinbach zur Staatsstraße 2274 (0,3 km nördlich) bzw. durch den Koppenwinder und Ebracher Forst nach Ebrach zur Bundesstraße 22 (6 km südwestlich).
Geschichte Im Jahr 1278 wurde der Ort als „Clebeheim “erstmals genannt, als Ludwig von Windheim die Vogtei über den Ort an das Hochstift Würzburg abgab. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der als Kulturpflanze genutzte Klee. Ursprünglich bestand der Ort aus mehreren Bauerngütern. Unter dem Würzburger Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen wurden die Anwesen im frühen 17. Jahrhundert zu einem Lehenshof zusammengelegt.P. Schneider: Steigerwald, S. 147.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Klebheimerhof aus einem Anwesen. Das Hochgericht übte nun das bambergische Centamt Burgebrach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über den Hof hatte das Kloster Ebrach.H. Weiß: Bamberg, S. 138.
Im Jahre 1802 kam Klebheimerhof an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Klebheimer dem im Jahr 1811 gebildeten Steuerdistrikt Koppendwind und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Koppenwind zugewiesen.H. Weiß: Bamberg, S. 251. Am 1. Juli 1972 wurde Klebheimerhof im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Rauhenebrach eingemeindet.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Wohnhaus, Scheune und Stall eines ehemals herrschaftlichen Bauernanwesens
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 10 6 4 7 9 7 12 8 7 7HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Klebheimerhof ist ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach Mariä Himmelfahrt (Ebrach) gepfarrt, seit dem 19. Jahrhundert ist die Pfarrei St. Barbara und St. Laurentius (Theinheim) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Haßberge Kategorie:Geographie (Rauhenebrach) Kategorie:Ersterwähnung 1278