Hans Meisel (Lebensdaten unbekannt) war ein deutscher Architekt und Bauingenieur in Weimar.
Werdegang Meisel ist in Weimar als Architekt nachweisbar zwischen 1914 und 1936. Er war ein Architekt der Moderne und dem Architekturstil Neue Sachlichkeit bzw. dem Art déco zuzurechnen.Zu Meisel an verschiedenen Stellen Rainer Müller: Kulturdenkmale in Thüringen: Stadt Weimar, Bd. 41: Altstadt und Bd. 4.2.: Stadterweiterung und Ortsteile, E. Reinhold Verlag, Erfurt 2009. Meisel als einer von acht Architekten reichte 1936 einen Entwurf für das Weimarer Kreishaus in der Schwanseestraße, der heutigen Stadtverwaltung Weimar, ein. Realisiert wurde der Entwurf von Ernst Flemming und Georg Schirrmeister.Karina Loos: Die Inszenierung der Stadt. Planen und Bauen im Nationalsozialismus in Weimar. Bauhaus-Universität, Diss., Weimar 1999 online, S. 49 ff. Sonst gibt es über ihn und seinen hinterlassenen Gebäuden so gut wie keine biographische Überlieferung zu seiner Person, wenn man von der Tatsache einmal absieht, dass er Beeidigter Sachverständiger Brücken, Hallen- und Fabrikbau war und als Statiker fungierte. Seine Wohnanschrift war die damalige Lassenstraße 51.Einwohnerbuch der Stadt Weimar: 1928, S. 2. Das ist heute die Trierer Straße. Er bekam unter dem Kennwort Das Kreuz einen Preis.Uta Karin Schmitt: Vom Bauhaus zur Bauakademie: Carl Fieger Architekt und Designer (1893-1960), Diss. Heidelberg 2015.(Teil II: Werkverzeichnis).
Bauten nach seinen Entwürfen (Ob die Auflistung vollständig ist, kann nicht gesagt werden.)
1907: Freiherr-vom-Stein-Allee 25 Bruno Röhr, Umbauten 1935 Hans Meisel 1899: Kreuzkirche Rudolf Zapfe, Umbauten 1928 Hans Meisel 1914–1916: Ratstannenweg 1a/Rainer-Maria-Rilke-Straße 10, Pläne von Hermann Beschel und Hans Meisel 1927/28: William-Shakespeare-Straße 10 1928/29: Trierer Straße 48 1933/34: Gerhart-Hauptmann-Straße 5
Weblinks
Einzelnachweise
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