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Dietendorf ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Dietendorf liegt in der Gemarkung Ampferbach.
Geografie Das Dorf liegt auf freier Flur am Dietenbächlein, der etwas weiter südlich als linker Zufluss in die Rauhe Ebrach mündet. Die Staatsstraße 2262 führt nach Ampferbach (0,4 km südlich) bzw. nach Steinsdorf (1,6 km nördlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Grasmannsdorf (2,5 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1446 als „Dittendorf“ erstmals urkundlich genannt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Dieter. Trotz später Erwähnung ist das Kettendorf, keine junge Ausbausiedlung.P. Schneider: Steigerwald, S. 153.
Dietendorf bildete mit Ampferbach eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Dietendorf 10 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren das Amt Burgebrach: 2 Höflein, 1 Höflein mit Schmiederecht, 1 Sölde, 1 Gütlein, 1 Hirtenhaus; das Kollegiatstift St. Stephan (Bamberg): 2 Halbhöflein, 1 Sölde; Kloster Ebrach: 1 Tropfhäuslein.H. Weiß: Bamberg, S. 116.
Der Getreidebau galt damals als ertragreich.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 593.
Im Jahre 1802 kam Dietendorf an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Dietendorf dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Ampferbach und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Ampferbach zugewiesen.H. Weiß: Bamberg, S. 234. Am 1. Mai 1978 wurde Dietendorf im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.
Baudenkmäler In Dietendorf gibt es drei Baudenkmäler: Dietendorf 10: Wohnstallhaus Backhaus auf dem Anwesen Dietendorf 19 Bildhäuschen
ehemaliges Baudenkmal Dietendorf 19: Wohnstallhaus
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2018 2024Einwohner 45 65 86 82 97 89 91 109 115 119 171 222 228HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Haushaltungen bezeichnet, 1818 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 10 17 16 17 17 23 26 44 Quelle
Religion Dietendorf ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt, seit den 1960er Jahren ist die Kuratie Auffindung des Heiligen Kreuzes (Ampferbach) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Burgebrach) Kategorie:Ersterwähnung 1446 Kategorie:Reihendorf Kategorie:Ort an der Rauhen Ebrach