Sośnica () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.
Geographische Lage Sośnica liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 21 Kilometer nordöstlich von Pasłęk bzw. 18 Kilometer südöstlich der heutigen Kreismetropole Elbląg.
Geschichte Friedrichshof gehörte seit 1861 zu Borchertsdorf im Forst Schlodien (polnisch Gładysze) im Staatsforst Födersdorf. Als Vorwerk war der Ort ein Teil der Landgemeinde Ebersbach (polnisch Stare Siedlisko) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg. Am 28. Juli 1883 wurde das Vorwerk in den Gutsbezirk Lauck (polnisch Ławki) umgegliedert. Auf Karten ist im Ort eine Försterei vorzeichnet.
Friedrichshof zählte im Jahre 1885 29, im Jahre 1905 34 Einwohner.
Am 30. September 1928 wurde Friedrichshof aus dem Gutsbezirk Lauck umgegliedert: die Waldfläche kam zur Landgemeinde Borchertsdorf (polnisch Dębiny), die Landfläche zur Landgemeinde Ebersbach (Stare Siedlisko).
Mit der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußen in Kriegsfolge 1945 an Polen erhielt das Vorwerk Friedrichshof die polnische Namensform „Sośnica“, die Försterei den Namen „Oleśnica“. Die benachbarte Ziegelei Lauck erhielt nach 1951 ebenfalls den Namen Sośnica. Das Vorwerk existiert nicht mehr.
Die ehemalige Försterei und die ehemalige Ziegelei sind jeweils eine „Kolonia“ innerhalb der Gmina Wilczęta (Landgemeinde Deutschendorf) im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.
Religion Friedrichshof war bis 1945 in den Sprengel Ebersbach der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Lauck-Ebersbach (polnisch Ławki-Stare Siedlisko) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471. außerdem in die römisch-katholische Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr. (polnisch Młynary) eingegliedert.
Heute gehört der Ort für beide Konfessionen zu Młynary.
Verkehr Sośnica liegt an einer Nebenstraße, die bei Stare Siedlisko von der Woiwodschaftsstraße 506 abzweigt und nach Ławki führt. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
Einzelnachweise Rolf Jehke: Amtsbezirk Lauck Dietrich Lange: Friedrichshof. In: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005)
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Wilczęta