Pseudopurpurin ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Anthrachinonfarbstoffe.

Vorkommen mini|Zerkleinerte getrocknete Wurzel des Färberkrapps Das erstmals 1864 von Paul Schützenberger und M. H. Schiffert beschriebene Pseudopurpurin kommt natürlich in den Wurzeln von Färberkrapp (Rubia tinctorum L.) und anderen Färberröten Arten vor. Die Verbindung wird in die Knochen von Ziegen eingelagert, die die entsprechenden Pflanzen fressen. Sie wurde auch in Galium mollugo, Relbunium atherodes und anderen Labkräutern nachgewiesen.

Eigenschaften Pseudopurpurin ist ein roter Feststoff. Beim Kochen der Verbindung in Kalilauge, wandelt sie sich vollständig in Purpurin um. In kochendem Wasser oder Ethanol erfolgt ebenfalls eine Umsetzung unter Bildung von Purpurin.

Verwendung Pseudopurpurin ist Bestandteil von Farben und Lacken die aus Färberkrapp gewonnen wurden.

Einzelnachweise

Kategorie:Hydroxyanthrachinon Kategorie:Polyhydroxybenzol Kategorie:Hydroxybenzoesäure