mini|Katholische Kapelle St. Maria mini|Gasthaus Besold
Dippach ist ein Gemeindeteil des Marktes Burgebrach im Landkreis Bamberg (Oberfranken, Bayern). Dippach liegt in der Gemarkung Mönchsambach.
Geografie Das Dorf liegt an der Dippach, einem rechten Zufluss der Mittelebrach, und ist von Erhebungen des Steigerwaldes umgeben, im Süden sind diese bewaldet. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Mönchsambach zur Bundesstraße 22 (1,9 km nordwestlich), nach Dürrhof zur B 22 (1,5 km nördlich) und zur Staatsstraße 2262 (1,5 km südöstlich).
Geschichte Der Ort wurde um das Jahr 1291 als „Villa Diebach“ erstmals urkundlich genannt, als Konrad von Liebenau seine Besitzungen an das Kloster Ebrach verkaufte.P. Schneider: Steigerwald, S. 166f. Der Boden galt als „nicht sehr fruchtbar, auch der Wieswachs gering“.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 1, Sp. 605.
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Dippach aus 17 Anwesen. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Burgebrach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Burgebrach. Grundherren waren das Amt Burgebrach: dem Amt unmittelbar: 1 Hof; mittelbar folgende Bambergische Einrichtungen: Domkapitel (1 Hof, 1 Gut), Dominikanerinnenkloster Heilig Grab (2 Halbhöflein), Kollegiatstift St. Gangolf (1 Halbhöflein, 1 Söldengut, 1 Gut), Seelhaus zur Heiligen Martha (1 Hof); das Kloster Ebrach: 1 Hof, 2 Güter, 1 Gütlein; die Grafen zu Castell: 1 Sölde; die Herrschaft Pommersfelden: 1 Gut; die Gemeinde: 1 Tropfhaus, 1 Hirtenhaus.H. Weiß: Bamberg, S. 116.
Im Jahre 1802 kam Dippach an das Herzogtum Bayern. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1811 der Steuerdistrikt Dippach gebildet, zu dem Treppendorf gehörte. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Dippach der Ruralgemeinde Wolfsbach zugewiesen. Zwei Anwesen unterstanden in der freiwilligen Gerichtsbarkeit bis 1831 dem Patrimonialgericht Schönborn-Wiesentheid.H. Weiß: Bamberg, S. 256. Am 1. Januar 1972 wurde Dippach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Burgebrach eingemeindet.
Baudenkmäler In Dippach gibt es zwei Baudenkmäler: Haus Nr. 1: Gasthaus Besold Haus Nr. 11a: Katholische Kapelle St. Maria
Einwohnerentwicklung Jahr 1799 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 2018 2024Einwohner 77 100 136 143 134 114 119 155 96 101 85 77 58HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. 1799 werden diese als Häuser bezeichnet, 1818 und von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude. 17 19 20 21 21 22 23 21 Quelle
Religion Dippach ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Vitus (Burgebrach) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ort im Landkreis Bamberg Kategorie:Geographie (Burgebrach) Kategorie:Ersterwähnung 1303 Kategorie:Reihendorf