Teresa Zdzisława Bazała (* 1. Januar 1955 in Jugów) ist eine polnische Politikerin (ZChN, AWS, PiS). Sie war von 1991 bis 1993 Mitglied des Sejm in der I. Wahlperiode.
Leben und Beruf Teresa Bazała, studierte sie an der Universität Breslau Geschichte und schloss das Studium 1977 ab. Nach dem Studienabschluss arbeitete sie als Geschichtslehrerin in Nowa Ruda.„Rada Fundacji“ auf fomt.pl, abgerufen am 18. November 2025. Sie leitete die „Fundacji Odnowy Ziemi Noworudzkiej“ und ist Chefredakteurin der Zeitschrift „Ziemia Kłodzka – Od Kladského pomezí – Glatzer Bergland“. Zudem war sie Mitbegründerin und Präsidentin des örtlichen Klubs der katholischen Intelligenz in Nowa Ruda.„Klub Inteligencji Katolickiej“ auf www.um.nowaruda.pl, abgerufen am 18. November 2025.
Politik Bazała wurde nach der politischen Wende in Polen bei den Selbstverwaltungswahlen 1990 in den Gemeinderat der Gmina wiejska Nowa Ruda und war bis 1994 dessen Vorsitzende. Anschließend wurde sie bei der ersten völlig freien Parlamentswahl 1991 auf der Liste Wyborcza Akcja Katolicka für die Zjednoczenie Chrześcijańsko-Narodowe (ZChN) in den Sejm gewählt.Ergebnis in Monitor Polski 1991, Nr. 41, S. 451. Bei der Parlamentswahl 1993 trat die ZChN im Rahmen des Wahlbündnisses Katolicki Komitet Wyborczy „Ojczyzna” an, das mit 6,4 % der gültigen Stimmen jedoch an der für Wahlbündnisse geltenden Sperrklausel von 8 % scheiterte.Ergebnis in Monitor Polski 1993, Nr. 50, S. 610. Somit schied sie aus dem Parlament aus. Bei den Selbstverwaltungswahlen 1998 wurde sie auf der Liste des Wahlbündnisses Akcja Wyborcza Solidarność, an dem sich die ZChN beteiligt hatte, in den Kreistag des Powiat Kłodzki gewählt. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2002 verfehlte sie auf der Liste des Wahlkomitees „Prawica Razem“ die Wiederwahl.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025. Später trat sie der Prawo i Sprawiedliwość (PiS) bei, für die sie bei den Selbstverwaltungswahlen 2006 ebenfalls erfolglos für den Kreistag kandidierte.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2010 kandidierte sie auf der Liste des Wahlkomitees „Inicjatywa Lokalna“ für den Gemeinderat der Gmina wiejska Nowa Ruda, wurde aber wiederum nicht gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2014 gelang ihr dann auf der Liste des Wahlkomitees „Przełom 2014“ der Einzug in den Gemeinderat,Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025. dessen stellvertretende Vorsitzende sie wurde. Aber bereits 2018 verpasste sie auf der Liste des Wahlkomitees „Sprawdzeni w Działwaniu“ die Wiederwahl in den Gemeinderat.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025. Bei den Selbstverwaltungswahlen 2024 kandidierte sie für die PiS zum Kreistag des Powiat Kłodzki, wurde aber erneut nicht gewählt.Ergebnis auf der Seite der Wahlkommission, abgerufen am 18. November 2025.
Ehrungen 2001 Silbernes Verdienstkreuz der Republik PolenVerleihnachricht in Monitor Polski 2002, Nr. 9, S. 675. 2011 Ritterkreuz des Ordens Polonia RestitutaVerleihnachricht in Monitor Polski 2011, Nr. 77, S. 6294.
Weblinks Biogram auf orka.sejm.gov.pl (polnisch)
Einzelnachweise
Kategorie:Sejm-Abgeordneter (Dritte Republik) Kategorie:ZChN-Mitglied Kategorie:AWS-Mitglied Kategorie:PiS-Mitglied Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert) Kategorie:Träger des Ordens Polonia Restituta (Ritter) Kategorie:Träger des Silbernen Verdienstkreuzes der Republik Polen Kategorie:Pole Kategorie:Geboren 1955 Kategorie:Frau