Irmgard Hofmann (* 31. März 1957 in Berleburg) ist eine deutsche Künstlerin, wohnhaft in Bonn.
Leben Irmgard Hofmann wuchs in Bad Laasphe im Wittgensteiner Land auf und zog 1975 nach Bonn, wo sie heute noch lebt. Sie machte Fachabitur an der Glasfachschule NRW in Rheinbach und studierte anschließend Grafik-Design mit dem Schwerpunkt Illustration an der Fachhochschule für Gestaltung in Köln. Anschließend arbeitete sie als Grafik-Designerin und gründete ihr Unternehmen Kava-Design in Bonn. Ihre wichtigsten Kunden sind Nichtregierungsorganisationen wie Amnesty International oder CARE International.
Parallel dazu arbeitete Irmgard Hofmann auch künstlerisch und zeigte ihre Arbeiten zunächst vor allem im Rheinland. Seit 2012 ist die künstlerische Tätigkeit ihr wichtigstes Arbeitsfeld. Sie stellte seitdem in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien und Museen u. a. in Bonn, Köln, Düsseldorf, Aachen, Boppard, Siegen, Bad Berleburg, Mainz, Wiesbaden sowie in ParisLe Salon d'automne 2023/2024. Katalog zur Ausstellung, S. 577, Dänemark, Polen und Tschechien aus.
Hofmann stellt in jüngster Zeit bevorzugt Cyanotypien her. In diesem Edeldruckverfahren, das sie nach jahrelangem Experimentieren perfektioniert hatGeorg Schnitzler: Eine visuelle Einladung, in: Irmgard Hofmann: Botschaften – Eine Reise ins All, Katalog 2025., entstehen tiefblaue Werke durch die Belichtung von mit Eisensalzen behandelten Oberflächen (Papier, Stoff oder Holz) durch Sonneneinstrahlung oder künstliches UV-Licht. Thematisch konzentriert sich Irmgard Hofmann seit einigen Jahren auf den Weltraum und auf künstlerische Botschaften ins All. Für ihre Cyanotypien erhielt sie 2025 den Gabriele-Vossebein-Grafikpreis der GEDOK Bonn.Richard Bongartz: Viel Blau und feine Linien. In: General-Anzeiger, 27.10.2025
Irmgard Hofmann ist Mitglied im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), im Verein der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstfördernden (GEDOK), im Kunstverein Bad Godesberg und in der Wittgensteiner Kunstgesellschaft (WKG).
Zwei Arbeiten von ihr sind Teil der grafischen Sammlung des Kunstmuseum Bonn.
Irmgard Hofmann ist mit dem Schriftsteller Harald Gesterkamp verheiratet und hat zwei Töchter.
Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)
2000, 2023 und 2026: Frauenmuseum Bonn 2008: Galerie 11, Köln 2014, 2021 und 2023: Galerie 62, Bonn 2015: Forschungszentrum Caesar, Bonn 2016: Galerie der Sparkasse Wittgenstein, Bad Berleburg 2016: Fredensborg/Dänemark 2017: Städtische Galerie Wesseling 2021 und 2024: Museum Boppard 2021: Galerie Haus Seel, Siegen 2021: BBK-Galerie Düsseldorf 2022: BBK-Galerie Karlsruhe 2023: Kasematten, Düsseldorf 2023: Künstlerforum Bonn 2024: Le Salon d’Automne, Paris 2024: Jaworzna, Polen 2024: Svitavy, Tschechien 2024: BBK artroom, Bonn 2024: BBK-Galerie Wiesbaden 2025: Kunstverein Battenberg 2025: BBK-Galerie Aachen 2025: Walpodenakademie, Mainz 2025: IHK Siegen 2025: Museum Zündorfer Wehrturm, Köln 2026: Museum der Stadt Bad Hersfeld 2026: Galerie Tam Uekermann, Köln 2026: Kunstmuseum Bonn 2026: Stadtmuseum Siegburg
Literatur Richard Bongartz: Viel Blau und feine Linien. In: General-Anzeiger vom 27. Oktober 2025. "Time Capsule": Kunstvolle Zeitreise. In: Siegener Zeitung, 10. Mai 2023. Christina zu Mecklenburg: Rotierender Weltraumschrott. In: General-Anzeiger, 8. Mai 2017. Neu, kreativ und inspirierend. In: Siegener Zeitung, 6. November 2015. Heiner Lenze: Sich stets neuen Techniken stellen. In: Westfalenpost, 6. November 2015 Feuer, Licht und Magie. In: Siegener Zeitung, 9. September 2015 Michael Wenzel: Vom Suchen und Finden. In: General-Anzeiger, 9. Juni 2015
Weblinks Website von Irmgard Hofmann
Einzelnachweise
Kategorie:Bildender Künstler (Bonn) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1957 Kategorie:Frau