Sel. Bernhard ist eine römisch-katholische Kirche in Rodalben, einer Kleinstadt im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie ist dem seligen Bernhard II. von Baden gewidmet und gehört zur Pfarrei Maria Königin Rodalben im Dekanat Pirmasens des Bistums Speyer.Das Bistum Speyer. Bistum Speyer, Bischöfliches Ordinariat Speyer, abgerufen am 18. November 2025. Kirchenpatron Bernhard von Baden ist seit 1770 Seliger der katholischen Kirche pius.info, 17. November 2012, abgerufen am 15. Dezember 2013 und Schutzpatron des Gräfensteiner Landes.

Lage Die Kirche steht im Stadtteil Lohn an der Pommernstraße 61, oberhalb der Landesstraße 497 und der Rodalb.

Geschichte Ab dem 20. Jahrhundert stieg die Einwohnerzahl von Rodalben deutlich an. Dies hatte zur Folge, dass die Marienkirche zu klein geworden war und ab 1930 die Josefskirche zur Verfügung stand.

Zwischenzeitlich hatte sich die Bebauung der Kommune, die seit 1963 das Stadtrecht hat, in die östliche Richtung entwickelt, vor allem in Form der Stadtteile Lohn und Auf der Heide. Deshalb gab es bereits 1963 Planungen für einen Kirchenbau.

Die Grundsteinlegung war am 13. Oktober 1968. Geweiht wurde die Kirche am 9. Mai 1970 vom damaligen Bischof Friedrich Wetter. Am selben Tag wurde sie Pfarrkirche einer neuen Pfarrei, welche die Stadtteile Auf der Heide, Lohn und Neuhof umfasste.

Den Status als Pfarrkirche behielt sie bis Ende 2015. Seit 2016 ist sie eine Filiale der neu geschaffenen Großpfarrei Maria Königin.

Architektur und Ausstattung mini|Altarraum und Orgel Gebäude Das Gotteshaus entstand nach Plänen des Architekten Alois Atzberger,Hans Heinen: 55 Jahre Seliger Bernhard: Jubiläumsgottesdienst und Festakt geplant. In: Die Rheinpfalz, 25. September 2025, abgerufen am 18. November 2025. Baudirektor des Bischöflichen Bauamtes Speyer. Er berücksichtigte die Änderungen der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils bei der Planung der Kirche.

Erbaut ist die Kirche auf einem leicht hängigen Gelände über einem polygonalen Grundriss, der sich in einer vielfältig gegliederten Dachlandschaft spiegelt. Das talseitige Untergeschoss ist zu Gemeinderäumen ausgebaut. Die Ecken des Polygons sind jeweils durch farblich abgesetzte Betonpfeiler betont. Zur Kirche gehört ein freistehender Turm, von dem aus ein überdachter Fußweg zum Portal der Kirche führt. Der Turm ist wie auch die Kirche aus Beton erbaut und orthogonal durch Fensterbänder gegliedert.

Ausstattung Das repräsentative Bronzeportal der Kirche ist mit sechs Flachreliefs gestaltet. Die Bänke im Kirchenraum sind halbkreisförmig um den Altarbereich angeordnet.

Der Altarraum wird durch ein Kruzifix an der Rückwand geprägt. An der Rückwand steht eine grazile Stele aus Metall, in die Tabernakel, Ewiges Licht und ein Lesepult integriert sind.

Orgel Die Orgel mit elektrischer Spiel- und Registertraktur und Schleifladen wurde 1970 von Hugo Mayer Orgelbau angefertigt. Das Instrument hat 19 Register auf zwei Manualen und Pedal.

Die Orgel ist neben dem Altarbereich an einer Wand auf einer Plattform installiert. Der Prospekt ist an die besondere Lage des Instruments angepasst, die bis an das Schrägdach reicht. Unter der Plattform steht eine Figur der Madonna mit Kind eines nicht genannten zeitgenössischen Künstlers.

Disposition I Hauptwerk C–g3 Principal 8′ Salicional 8′ Octave 4′ Quinte ′ Sifflöte 2′ Mixtur IV 2′ Trompete 8′ II Positiv C–g3 Gedackt 8′ Rohrflöte 4′ Principal 2′ Quinte ′ Terz ′ Cymbel III 1′ Krummhorn 8′ Tremolo Pedal C–f1 Subbass 16′ Principalbass 8′ Choralflöte 4′ Mixtur IV 4′ Posaune 16′ Koppeln: II/I, I/P, II/P; zwei freie Kombinationen, Tutti

Siehe auch Liste von Sakralbauten im Landkreis Südwestpfalz

Weblinks

Webpräsenz der Pfarrei Maria Königin Portalseite und Campanile Abbildung

Einzelnachweise

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