Papiermühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Selb im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Papiermühle liegt in der Gemarkung Selb.
Geographie Der Weiler liegt am rechten Ufer der Selb. Im Osten liegt der Klepperbühl (), im Süden grenzt der Selber Forst an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Selb zur Staatsstraße 2178 (1,1 km nördlich) bzw. nach Hammergut (1,1 km südwestlich).
Geschichte Im Jahr 1709 erteilte Markgraf Christian Ernst dem Papiermacher Johann Georg Jäger, die Erlaubnis eine Papiermühle zu errichten.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 497. Papiermühle unterstand dem brandenburg-bayreuthischen Sechsamt Selb.
Von 1797 bis 1810 wurde der Ort vom Justiz- und Kammeramt Wunsiedel verwaltet. Sie war damals eine von den fünf Mühlen, die Selb hatte. Mit dem Gemeindeedikt wurde Papiermühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Selb und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Munizipalgemeinde Selb zugewiesen. 1984 wurde die Papierproduktion eingestellt.
Baudenkmäler Haus Nr. 1: Fabrikationsgebäude mit Wohnung
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 8 27 25 22 50 49 65 40 36 8HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 3 5 4 6 7 6Quelle Dort als Papiermühl aufgelistet.
Religion Papiermühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Andreas (Selb) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ortsteil von Selb