Laubbühl ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Selb im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Laubbühl liegt in der Gemarkung Längenau.

Geographie Der Weiler liegt am Westhang des Laubbühls (). Im Westen fließt die Selb vorbei. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt über Moosbühl nach Erkersreuth zur Kreisstraße WUN 16 (1,7 km nordwestlich) bzw. nach Längenau (1,4 km südöstlich).

Geschichte Der Flurname Laubbühl wurde im Jahr 1619 erstmals schriftlich erwähnt. Das Gebiet gehörte dem Rittergut Erkersreuth. 1657 erhielt Conrat Friedrich von Raithenbach das Hölzlein bei den Laubbühlen.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 378. 1704 wurden darauf sieben Reutgüter planmäßig angelegt. Sie lagen Fraischbezirk des brandenburg-bayreuthischen Sechsamtes Selb.

Von 1797 bis 1810 wurde Laubbühl vom Justiz- und Kammeramt Wunsiedel verwaltet. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Längenau und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Längenau zugewiesen. Am 1. Januar 1978 wurde Laubbühl im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Selb eingemeindet.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 27 25 25 20 32 22 26 34 22HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 5 5 5 5 5 9Quelle

Religion Laubbühl ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute ach St. Andreas (Selb) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Weiler im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ortsteil von Selb Kategorie:Erbaut 1704