Prexhäuser ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Selb im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Prexhäuser liegt in der Gemarkung Lauterbach.

Geographie Unmittelbar südlich der Einöde fließt der Lauterbach, ein rechter Zufluss des Stockbaches, der hier im Verlauf identisch ist mit der Grenze zu Tschechien. Im Westen grenzt das Prexholz an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Erbhaus (0,3 km nördlich) bzw. nach Lauterbach (1,5 km südwestlich).

Geschichte Prexhäuser wurde im 18. Jahrhundert angelegt.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 518f.

Von 1797 bis 1810 wurde Prexhäuser vom Justiz- und Kammeramt Wunsiedel verwaltet. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Erkersreuth und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Lauterbach zugewiesen. Am 1. Januar 1978 wurde Prexhäuser im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Selb eingemeindet.

Baudenkmäler Haus Nr. 30, 31: Bauernhof

Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 27 21 25 20 16 16 15 9 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 4 4 4 4 4 2Quelle

Religion Prexhäuser ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach Asch gepfarrt. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte zwangsweise die Umpfarrung nach Zum Guten Hirten (Erkersreuth).

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ortsteil von Selb