Obersteinmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Selb im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Obersteinmühle liegt in der Gemarkung Spielberg.
Geographie Die Einöde liegt an der Steinselb, einem linken Zufluss der Eger. Unmittelbar östlich befindet sich eine Weiherplatte. Die Staatsstraße 2179 führt nach Spielberg (1,2 km westlich) bzw. nach Oberweißenbach (1,6 km östlich). Ein Anliegerweg führt nach Untersteinmühle (0,3 km südlich).
Geschichte Obersteinmühle wurde um 1413 errichtet.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 486. Das Hochgericht hatte das brandenburg-kulmbachische Amt Kirchenlamitz.
Von 1797 bis 1810 wurde der Ort vom Justiz- und Kammeramt Wunsiedel verwaltet. Mit dem Gemeindeedikt wurde Obersteinmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Spielberg und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Spielberg zugewiesen. Am 1. Januar 1978 wurde Obersteinmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Selb eingemeindet.
Ehemaliges Baudenkmal Brückenstein aus Granit, bezeichnet „C F C A M Z B O(.) C 1771 I N W“ (=Kurfürst Friedrich Carl Alexander, Markgraf zu Bayreuth-Onolzbach-Kulmbach). Der Stein ist eingemauert an der Südseite der 1934 erbauten Brücke über die Steinselb.M. Brix, K.-L. Lippert: Ehemaliger Landkreis Rehau und Stadt Selb, S. 47. Denkmalschutz aufgehoben.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 6 6 7 9 6 6 8 7 6HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Obersteinmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach Spielberg gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ortsteil von Selb Kategorie:Erbaut 1413