mini|Haupthaus (2013) Die Hofanlage Örtzheide 2 und 4 (Rabehof Oldendorf der Familie Rabe) in der niedersächsischen Gemeinde Südheide, Ortschaft Oldendorf, im Landkreis Celle, wurde im 18. bis 20. Jahrhundert gebaut. Aktuell (2025) wird sie zum Wohnen, als Hofladen, gewerblich und landwirtschaftlich genutzt.
Die Gebäude stehen unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Südheide (Gemeinde)).Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Geschichte und Beschreibung Oldendorf wurde erstmals 968 urkundlich erwähnt. mini|hochkant= 0.6|Scheune (2024) mini|hochkant= 0.6|Backhaus (2009) mini|hochkant= 0.6|Treppenspeicher (2008) mini|hochkant= 0.6|Treppenspeicher (2024)
Die Hofanlage mit 300-jähriger Tradition besteht aus dem eingeschossigen, giebelständigen, verklinkerten Wohn- und Wirtschaftsgebäude aus der Zeit um 1900 als Massivbau und Hallenhaus mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach, Uhlenloch, Pferdeköpfen als Giebelschmuck und der Grooten Door mit Segmentbogen sowie gestalteten Fassaden mit Lisenen, Fries mit Deutschem Band und Konsolfries in den Giebelfeldern,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen der eingeschossigen Scheune aus der Mitte des 18. Jh. als Vierständer-Hallenhaus in senkrecht verbohltem Fachwerk, mit ziegelgedecktem Krüppelwalmdach, Uhlenloch, Quereinfahrt und südlichem Längsunterstand,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem eingeschossigen Backhaus aus dem 19. Jahrhundert, in Holzkonstruktion mit ziegelgedecktem Satteldach,Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen dem zweigeschossigen Treppenspeicher von 1743 in verbohltem Fachwerk auf Findlingsfundament, mit reetgedecktem, südlich auskragendem Satteldach, hölzerner Außentreppe zum Dachboden und zwei traufseitigen ZugängenBeschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen und dem zweigeschossigen Treppenspeicher aus der ersten Hälfte des 19. Jh. auf Findlingsfundament in verbrettertem Fachwerk mit Hochrähm und eingezapften Ankerbalken, mit reetgedecktem vorkragenden Krüppelwalmdach mit Pferdeköpfen als Giebelschmuck und Außentreppe zum Dachboden.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas Niedersachsen
Seit 1966 wird auf dem Hof eine Direktvermarktung betrieben. In den Sommermonaten wird ein Café mit Kunstausstellungen und Jazzveranstaltungen betrieben.
Das niedersächsische Landesdenkmalamt befand u. a.: „… große, ortsbildprägende Hofanlage … locker gruppierte Wohn-und Wirtschaftsgebäuden … ein Zeugnis der historischen und landwirtschaftlich geprägten Siedlungsstruktur ….“
Einzelnachweise
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