Danuta Kuś-Załęska, ehemalige Stampfel, geborene Załęska (* 11. September 1953 in Wrocław, Polen)Władysław Zieleśkiewicz, 95 lat polskiej piłki ręcznej, wyd. ZPRP, Warszawa 2013, s. 319–320 ist eine ehemalige polnische und dann österreichische Handballspielerin. 1977 schloss sie das Studium der Pädagogik an der Universität Wrocław ab. An der Breslauer Sportakademie erhielt sie 1983 ein Diplom als Sportlehrerin und Handballtrainerin. Später ließ ihre Diplome von der Universität Wien anerkennen. Sie ist mehrfache polnische und österreichische Meisterin sowie Gewinnerin des Europapokals der Landesmeisterinnen (1989, 1990).
Werdegang Vereinskarriere Załęska-Stampfel begann ihre Karriere beim Verein AZS-AWF Wrocław. 1971 gewann sie mit dem Team die polnische Juniorinnenmeisterschaft. Mit der Damenmannschaft errang sie in den Jahren 1976 und 1979 den Titel der polnischen Meisterin, wurde in den Jahren 1973, 1974, 1975, 1980 und 1982 Vizemeisterin sowie 1977, 1978 und 1981 Dritte der polnischen Meisterschaft. Außerdem gewann sie mit ihrem Klub den Polnischen Pokal in den Jahren 1978, 1980 und 1982Władysław Zieleśkiewicz, Bramkarka z pasją, w: Handball Polska, nr 6 (98)/2015, s. 44–49 und war 1980 beste Torhüterin im Schlesischen Pokal.
1982 wechselte sie nach Österreich zum Verein Hypobank Südstadt, mit dem sie achtmal österreichische Meisterin wurde (1983–1990) und zweimal den Österreichischen Pokal gewann (1989, 1990). Mit Hypo siegte sie zudem zweimal im Europapokal der Landesmeisterinnen (1989, 1990) und erreichte 1987 und 1988 das Finale.
Von 1990 bis 1997 spielte sie für Union Admira Landhaus, wo sie 1992, 1994 und 1995 jeweils die Bronzemedaille der österreichischen Meisterschaft gewann. Von 1997 bis 2000 war sie beim Handballverein Wiener Neustadt aktiv, mit dem sie 2000 erneut den dritten Platz in der Meisterschaft belegte. Danach spielte sie noch in regionalen Ligen. 2004 trat sie kurzfristig noch einmal für Wiener Neustadt im EHF-Europapokal der Pokalsieger an, beendete jedoch 2009 endgültig ihre aktive Karriere.
Nationalmannschaft 1973 debütierte Załęska-Stampfel in der polnischen Juniorinnen-Nationalmannschaft. Ihr erstes Spiel für die polnische A-Nationalmannschaft absolvierte sie am 10. Juni 1976 in einem Freundschaftsspiel gegen Kanada. Sie nahm an den Weltmeisterschaften der Gruppe B 1977 (2. Platz), den Weltmeisterschaften der Gruppe A 1978 (6. Platz) sowie den Weltmeisterschaften der Gruppe B 1983 (2. Platz) teil. Insgesamt bestritt sie von 1976 bis 1983 94 Länderspiele für Polen.
Zwischen 1985 und 1990 absolvierte sie 117 Länderspiele für Österreich. Sie nahm u. a. an folgenden Weltmeisterschaften teil: Gruppe B 1985 (11. Platz) Gruppe A 1986 (12. Platz) Gruppe C 1986 (1. Platz) Gruppe B 1987 (4. Platz) Gruppe B 1989 (5. Platz)
Weblinks Danuta Kuś-Załęska, eine leidenschaftliche Torhüterin (Polnischer Handballverband) Danuta Stampfel im Archiv der Arbeiterzeitung (AZ)
Einzelnachweise
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