zentriert|350px|Dr. Wernher von Braun surrenders to U.S. Army Counterintelligence persornel of the 44th Infantry Division in Reutte, Tirol on May 2 or May 3, 1945. vlnr: Charles Stewart, CIC agent; Dr. Herbert Axster; Dieter Huzel; Wernher von Braun (Arm im Gips); Magnus von Braun (Bruder) und Hans Lindenberg. Wernher von Braun und andere deutsche Raketenexperten der Heeresversuchsanstalt Peenemünde werden für die US-amerikanische Luft- und Raumfahrttechnik rekrutiert. Dieser Artikel behandelt das Raumfahrtjahr 1945.

Ereignisse

Nach dem Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg über das nationalsozialistische Deutsche Reich gerät die deutsche Raketentechnologie mitsamt der V2 in die Hände der Sowjetunion und der USA. Im Rahmen der Operation Overcast beginnen die Vereinigten Staaten, deutsche Raketentechniker zwangsweise zu rekrutieren, um sich ihr Wissen anzueignen. Unter diesen Ingenieuren ist auch Wernher von Braun, der in der späteren bemannten Raumfahrt, insbesondere im Apollo-Programm, eine wichtige Rolle spielen wird.

Auch die Sowjetunion beginnt unmittelbar nach Kriegsende mit der Suche nach Spezialisten der deutschen Raketentechnik des Aggregat 4. Unter Leitung von General Lew Gaidukow bekommt Boris Tschertok den Auftrag, Mitarbeiter Wernher von Brauns aus der Heeresversuchsanstalt Peenemünde und andere deutsche Wissenschaftler ausfindig zu machen, die noch nicht durch die westlichen Besatzungsmächte interniert oder vertraglich gebunden wurden. Unter Leitung von Helmut Gröttrup, dem Vertreter Ernst Steinhoffs, werden in Bleicherode die Zentralwerke aufgebaut, um mit mehr als 5000 deutschen Mitarbeitern die deutsche Raketentechnik vollständig zu rekonstruieren.

Im Jahre 1945 gibt es keine Weltraumflüge, d. h. Flüge, die die Kármán-Linie (100 km Höhe) überschreiten und somit in den Weltraum gelangen.

Siehe auch

Weblinks

Einzelnachweise

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