mini|hochkant|Theophilus Parsons (Gemälde von Sarah Goodridge) Theophilus Parsons (* 24. Februar 1750 in Byfield; † 30. Oktober 1813) war ein US-amerikanischer Jurist.
Werdegang Parsons wuchs im heute zu Newbury gehörenden Byfield als Sohn des lokalen Pfarrers auf. Er wurde zunächst am nach William Dummer als Dummer Academy benannten lokalen Internat ausgebildet, das später in The Governor's Academy umbenannt wurde. Anschließend ging er an die Harvard University, wo er 1769 graduierte. Parallel zu einer Schulleitertätigkeit in Falmouth setzte er sich mit Rechtswissenschaft auseinander und wurde später als Rechtsanwalt in Massachusetts zugelassen. Nachdem Falmouth im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg von den Briten belagert und teilweise zerstört worden war, kehrte er zunächst nach Newbury zurück und praktizierte dort, ehe er 1800 nach Boston zog. Er bildete einige Juristen aus, darunter die späteren US-amerikanischen Politiker Rufus King und John Quincy Adams.
Im Jahr 1801 wurde Parsons von US-Präsident John Adams das Amt des Generalstaatsanwalts der Vereinigten Staaten angeboten, das er jedoch nicht annahm. 1806 übernahm er den Vorsitz am Massachusetts Supreme Judicial Court, den er bis zu seinem Tod innehatte.
Sein gleichnamiger Sohn Theophilus Parsons widmete sich ebenso der Rechtswissenschaft, er lehrte später als Professor an der Harvard University.
Parsons wurde 1781 in die American Academy of Arts and Sciences und 1813 in die American Antiquarian Society gewählt.
Weblinks https://www.mass.gov/person/theophilus-parsons
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