Albert Moser (* 31. Januar 1893 in Stetten im Remstal; † 1978 in Barcelona) war ein Träger des Bundesverdienstkreuz und Ehrenbürger von Stetten im Remstal.
Geschichte Moser wurde am 31. Januar 1893 geboren. Er war das jüngstes Kind von Johannes Moser und Friederike Rosine Silberhorn (zweite Ehefrau). Er hatte 13 Geschwister. 1907 machte er eine kaufmännische Lehre in Esslingen. Anschließend (1910) wechselte er zu einer Frankfurter Firma als Vertreter. Durch die Reisetätigkeit bei seiner Arbeit kam er dann auch nach Barcelona, wo er auch blieb und 1921 Maria Teresa Rosell Pelegrí heiratete. Die beiden bekamen vier Kinder (Albert junior, Wilhelm, Mädchen Maria Teresa und Rosario).
Er wurde 1932 Teilhaber der Firma Moser y Rosell, mit derer er kleinere Werkzeugmaschinen und Sanitärprodukte herstellte und vertrieb. 1936 ging er aufgrund des Spanischen Bürgerkrieges ins Exil und kam bis 1939 in Bad Cannstatt bei Bekannten unter.
mini|hochkant|Schild vom Albert-Moser-Weg
Seine Heimat Stetten hatte er nie vergessen. Er spendete nach dem Zweiten Weltkrieg für viele verschiedene Zwecke, wie die Einrichtung des Mosernachmittages, eines Treffpunktes für Senioren der Gemeinde Kernen, im Jahre 1966, dem Bau des Kindergartens, eines Wanderweges (Albert-Moser-Weg)Albert-Moser-Weg, komoot.com und für die Herausgabe der Stettener Ortschronik von Adolf Kaufmann. Es wurden erhebliche Beträge gespendet, wobei er vermied, dass diese öffentlich bekannt wurden. Die Mosernachmittage finden bis heute regelmäßig statt.
1958 erhielt er das Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1963 wurde er zum Ehrenbürger von Stetten ernannt. 1975 wurde im Rahmen der Gemeindereform die ehemalige Friedrichstraße in Albert-Moser-Straße umbenannt.
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Person (Kernen im Remstal) Kategorie:Mäzen Kategorie:Kaufmann Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse Kategorie:Ehrenbürger im Rems-Murr-Kreis Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1893 Kategorie:Gestorben 1978 Kategorie:Mann