Justus Bender (* 1981 in Bonn) ist ein deutscher Journalist und Autor.
Leben Benders Vater Wilhelm Bender war Vorstandsvorsitzender der Fraport AG. Bender studierte nach einem High-School-Jahr nahe Washington D. C. und Zivildienst am Senckenberg-Institut Philosophie und Amerikanistik in Frankfurt am Main. Während des Studiums schrieb er für die Wochenzeitung Die Zeit und war Redakteur bei ZEIT Campus. 2010/2011 absolvierte er ein Arthur F. Burns Fellowship und arbeitete zeitweise für die Redaktion des Boston Globe in den Vereinigten Staaten. Seit 2011 ist Bender in der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung beziehungsweise der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung tätig, wo er als Beobachter der Partei Alternative für Deutschland (AfD) und der Debatten um Rechtsextremismus arbeitet. 2025 wurde er stellvertretender Leiter des Politikressorts der FAS.
Rezeption Die Rezeption seines Buches Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland (2017) durch den Migrationsforscher Gerald Knaus in der Sendung Markus Lanz führte 2025 zu einer Neuauflage des Buches. 2024 wurde er für den Theodor-Wolff-Preis in der Kategorie Meinung nominiert.
Bücher zusammen mit Jan Philipp Burgard: Glauben Sie noch an die Liebe? Random House, München 2012, ISBN 978-3-641-09022-7. Was will die AfD? Eine Partei verändert Deutschland. Pantheon Verlag, München 2017, ISBN 978-3-570-55353-4. erweiterte und aktualisierte Neuausgabe, Pantheon Verlag, München 2025, ISBN 978-3-570-55522-4. Der Plan. Strategie und Kalkül des Rechtsterrorismus. Matthes & Seitz, Berlin 2021, ISBN 978-3-7518-0319-9. Deutschland 2033: Ein Szenario. C.H.Beck, 2026, ISBN 978-3-406-85160-5.
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