mini|Emile Chautemps François Émile Chautemps (geboren am 2. Mai 1850 in Valleiry im Königreich Sardinien; gestorben am 10. Dezember 1918 in Paris) war ein französischer Politiker der Dritten Republik.

Leben Familie François Émile Chautemps war der Sohn von Jean-Marie Chautemps, Pächter des Grafen von Viry, der nach dem Anschluss Savoyens an Frankreich im Jahr 1860Siehe dazu weiterführend Annexion de la Savoie à la France in der frankophonen Wikipédia. Syndikus und später Bürgermeister der Gemeinde Valleiry war und von Rosalie Dusonchet.

Sein jüngerer Bruder Alphonse war wie er Abgeordneter und Senator.

Émile Chautemps war mit Blanche Chevallier verheiratet und hatte sieben Kinder: Zwei Töchter (Marguerite (geb. 1879) und Yvonne (geb. 1891)). Sein Sohn Henry wurde 1904 im Senegal ermordet, als er als Stellvertreter für indigene Angelegenheiten tätig war und bei der Festnahme eines Mörders half. Noch vor dem Tod von Félix am Hartmannswillerkopf im Jahr 1915 war ein jüngerer Sohn, Maurice (1882–1914), bereits in den ersten Kämpfen des Krieges von 1914 getötet worden, während ein weiterer Sohn, Pierre (1894–1945), im Norden schwer verwundet wurde. Zwei seiner Söhne, Félix und Camille, schlugen eine politische Laufbahn ein, wobei Camille später dreimal Premierminister war.

Karriere mini|Skulptur in Chamonix 1875 wurde Chautemps Doktor der Medizin. 1880 trat er der Freimaurer-Loge Isis-Montyon bei; später war er auch in anderen Logen Mitglied.

Als Stadtrat von Paris wurde er von Februar bis November 1889 Präsident dieser Versammlung. Von 1889 bis 1898 war er Abgeordneter des Départements Seine, danach bis 1905 des Départements Haute-Savoie.Siehe Biographie Jean Jollys im Weblink der Assemblée nationale Dort gehörte er der Gauche radicale an; in seiner letzten Amtsperiode der Union démocratique. 1895 wurde er zum Generalrat von Chamonix gewählt.

1895 fungierte er im dritten Kabinett Alexandre Ribots als Kolonial-; 1914 in dessen kurzlebiger vierter Regierung als Marineminister.

Von 1905 bis 1918 war er Senator des Départements Haute-Savoie.Siehe Biographie von Jean Jolly im Weblink Sénat Am 6. Dezember 1905 stimmte er für das Gesetz zur Trennung von Kirche und Staat.

Émile Chautemps wurde als Ritter der Ehrenlegion ausgezeichnet.

Literatur Die französische Sprachversion fügt hier an, dass das Buch von den Chautemps sehr negativ aufgenommen wurde, unter anderem wegen Korruptionsvorwürfen gegen Félix. Siehe dazu Journal officiel de la République française vom 7. Juli 1914, Diffamation auf Gallica mehrere Neuauflagen, z. B. ISBN 978-0-33213-253-2

Weblinks mini|Emile Chautemps, Zeichnung von Tomás Leal da Câmara

Anmerkungen

Einzelnachweise

Kategorie:Mitglied der Abgeordnetenkammer (Frankreich) Kategorie:Senator (Frankreich) Kategorie:Marineminister (Frankreich) Kategorie:Kolonialminister (Frankreich) Kategorie:Mitglied der Ehrenlegion (Ritter) Kategorie:Franzose Kategorie:Geboren 1850 Kategorie:Gestorben 1918 Kategorie:Mann