Neuenhammer ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Tröstau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Neuenhammer liegt in der Gemarkung Tröstau.

Geographie Der Weiler liegt am Kastenbach, einem rechten Zufluss der Röslau. Unmittelbar westlich endet das Segelfluggelände Tröstau. Die Kreisstraße WUN 7 führt zur Bundesstraße 303 bei Tröstau (0,2 km südlich) bzw. nach Leupoldsdorferhammer (0,8 km nördlich).

Geschichte Am 23. Juli 1593 erhielt der Hammermeister Hans Schlenck aus Tröstau vom Kulmbacher Markgrafen die Erlaubnis, einen Hammer mit zwei kleinen Feuern zu erbauen.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 459. Neuenhammer lag im Fraischbezirk des brandenburg-kulmbachischen Sechsamtes Wunsiedel.

Von 1797 bis 1810 unterstand Neuenhammer dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde Neuenhammer dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Tröstau und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Tröstau zugewiesen.

1838 wurde der Betrieb eingestellt. 1867 wurde eine Glasperlenfabrik eingerichtet, die aber bereits 1869 geschlossen wurde.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 28 16 10 13 15 28 30 32 25HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 4 5 6Quelle

Religion Neuenhammer ist evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter (Schönbrunn) gepfarrt, seit den 1960er Jahren ist die Pfarrei Christuskirche (Tröstau) zuständig.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Tröstau) Kategorie:Weiler im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Erbaut in den 1590er Jahren