Grötschenmühle (früher auch Schiegelmühle genannt) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Tröstau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Grötschenmühle liegt in der Gemarkung Tröstau.
Geographie Die Einöde ist mittlerweile in der Tröstauer Ortsstraße „Zur Grötschenmühle“ aufgegangen. Diese liegt im Gewerbegebiet zwischen der Röslau im Norden und der Bundesstraße 303 im Süden, in die sie mündet.
Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1476 als „Kretschenmühle“ erstmals schriftlich erwähnt. Die Mühle wurde als Mahl- und Schneidemühle genutzt.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 236.
Von 1797 bis 1810 unterstand Grötschenmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde Grötschenmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Tröstau und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Tröstau zugewiesen.
Einwohnerentwicklung Jahr 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 10 13 8 11 6 3 9 6 9HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 2 1 1 1 2Quelle
Religion Grötschenmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Peter (Schönbrunn) gepfarrt, seit den 1960er Jahren ist die Pfarrei Christuskirche (Tröstau) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Tröstau) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ersterwähnung 1476 Kategorie:Ort an der Röslau