Janiki Pasłęckie () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Młynary (Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Elbing).
Geographische Lage Janiki Pasłęckie liegt im Nordwesten der Woiwodschaft Ermland-Masuren, zwölf Kilometer nordöstlich von Pasłęk (Preußisch Holland) bzw. 21 Kilometer östlich der heutigen Kreismetropole Elbląg ().
Geschichte Das einstige Jonickam und nach 1785 Jonikam genannte Dorf wurde vor 1344 gegründet und bestand aus ein paar kleinen Gehöften.Dietrich Lange: Jonikam, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Im Jahre 1820 zählte es 51 Einwohner.GenWiki: Jonikam
Als 1874 der Amtsbezirk Schlobitten (polnisch Słobity) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland, Regierungsbezirk Königsberg, errichtet wurde, gehörte Jonikam von Anfang an dazu.Rolf Jehke: Amtsbezirk Schlobitten
44 Einwohner waren im Jahre 1900 in Jonikam gemeldet.Meyers Gazetteer: Jonikam Ihre Zahl belief sich bis 1933 auf 39 bzw. bis 1939 auf 35.Michael Rademacher: Ortsbuch Landkreis Preußisch Holland
In Kriegsfolge kam das gesamte südliche Ostpreußen im Jahre 1945 zu Polen. Jonikam erhielt die polnische Namensform „Janiki Pasłęckie“ und ist heute eine Ortschaft im Verbund der Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig. In Janiki Pasłęckie waren im Jahre 2021 63 Einwohner registriert.
Religion Bis 1945 war Jonikam in den Sprengel Schlobitten der vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Herrndorf-Schlobitten in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,Walther Hubatsch: Geschichte der evangelischen Kirche Ostpreußens, Band 3 Dokumente, Göttingen 1968, S. 471 außerdem in die römisch-katholische Pfarrei in Mühlhausen i. Ostpr. eingegliedert.
Heute ist Janiki Pasłęckie ein Ort in der katholischen Pfarrei Słobity bzw. der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde in Młynary.
Verkehr Janiki Pasłęckie liegt an einer Nebenstraße, die bei Młynarska Wola (Herrndorf) von der Woiwodschaftsstraße 509 abzweigt und über Bronikowo (Brünneckshof) nach Słobity (Schlobitten) führt. Słobity-Stacja ist die nächste Bahnstation und liegt an der heute nicht mehr regulär befahrenen Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Teilabschnitt der legendären Preußischen Ostbahn-Linie von Berlin nach Königsberg (Preußen).
Einzelnachweise
Kategorie:Gegründet 1344 Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Młynary