Grünitzmühle ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Marktredwitz im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Grünitzmühle liegt in der Gemarkung Leutendorf.
Geographie Der Weiler liegt an einem namenlosen linken Zufluss der Kössein, der von hier an bis fast zum Kösseinebad die Grenze zwischen der Oberpfalz und Oberfranken bildet. Im Norden steigt das Gelände zum Bergholz an (). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rodenzenreuth zur Kreisstraße TIR 17 (0,9 km südwestlich) bzw. nach Leutendorf (0,8 km nordöstlich).
Geschichte Grünitzmühle gehörte zum Rittergut Leutendorf.D. Herrmann, H. Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 239.
Von 1797 bis 1810 unterstand Grünitzmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde Grünitzmühle dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Sichersreuth und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstanden Ruralgemeinde Leutendorf zugewiesen. Am 1. Juli 1972 wurde Grünitzmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktredwitz eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 15 15 7 13 11 11 5 36HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 2 2 2 1 2 6Quelle
Religion Grünitzmühle ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Bartholomäus (Marktredwitz) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Josef (Marktredwitz) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Weiler im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Geographie (Marktredwitz)