Die Alte Schule Wilsede 6, an der Dorfstraße in der niedersächsischen Gemeinde Bispingen, Ortsteil Wilsede, im Landkreis Heidekreis, wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Aktuell (2025) wird sie zum Wohnen genutzt.
Das Gebäude steht unter Denkmalschutz (siehe auch Liste der Baudenkmale in Bispingen).
Geschichte und Beschreibung Bispingen wurde 1193 erstmals urkundlich erwähnt und Wilsede 1287. Eine erste Schule wurde in Wilsede 1750 gebaut; sie brannte 1882 ab und wurde wieder aufgebaut.
Das eingeschossige, giebelständige frühere Schulgebäude als Vierständerhaus in Fachwerk mit Ausfachungen in Stein, reetgedecktem Satteldach mit einer Gaube über dem Eingang und Pferdeköpfen als Giebelschmuck wurde 1885 gebaut. Die Schule wurde zu einem Wohnhaus umgebaut.Beschreibung/Bilder im Denkmalatlas NiedersachsenHeinrich Schulz: Chronik von Wilsede. Stuttgart 1967.Thomas Kaiser (Hrsg.): Das Naturschutzgebiet Lüneburger Heide – Natur- und Kulturerbe von europäischem Rang. In: VNP-Schriften 4, Nederhaverbeck 2013, S. 186–252.
Das Haus umgibt ein 4900 m² großer offener Naturgarten mit jungen und alten Gehölzen, bemoosten Trockenmauern, Sitzplätzen, Wildblumen, einem kleinen Teich und einer Lindenlaube.Verein Über Zäune schauen. Offene Gärten: Garten von Claudia und Dirk Mertens, Wilsede 6
Nachbargebäude sind im Süden das Heimatmuseum mit Dat ole Huus von 1742/1907 und De Emhoff von 1609.
Die Grund- und Oberschule steht heute in Bispingen, Töpinger Straße 1–3.
Einzelnachweise
Kategorie:Baudenkmal in Bispingen Kategorie:Ehemalige Schule in Niedersachsen Kategorie:Wohngebäude in Niedersachsen Kategorie:Fachwerkhaus in Niedersachsen Kategorie:Umgenutztes Bauwerk im Landkreis Heidekreis Kategorie:Erbaut 1885