Die Resolution 1913 des Sicherheitsrats der Vereinten Nationen, einstimmig am 12. März 2010 verabschiedet, erinnerte an die Resolutionen 1769 (2007), 1778 (2007),1834 (2008) und 1861(2009). Der Rat stellte fest, dass die Lage in der Region Darfur im Sudan sowie in Tschad und der Zentralafrikanischen Republik eine Bedrohung für den Weltfrieden und die internationale Sicherheit darstellte, und verlängerte daher das Mandat der United Nations Mission in the Central African Republic and Chad (MINURCAT) um weitere zwei Monate, bis zum 15. Mai 2010.

Die MINURCAT war 2007 durch die Resolution 1778 eingerichtet worden, um Sicherheit für Hunderttausende von Flüchtlingen aus der vom Krieg erschütterten Region Darfur im Sudan, für andere Vertriebene sowie für humanitäre Helfer zu gewährleisten. Die aktuelle Resolution wurde vor dem Hintergrund von Diskussionen über die Zukunft der MINURCAT verabschiedet. Tschad hatte ursprünglich beantragt, das Mandat nicht zu verlängern (stimmte später jedoch einer zweimonatigen Verlängerung zu), während die Vereinten Nationen argumentierten, ein zu früher Abzug der Truppe würde die Flüchtlinge gefährden und die humanitären Einsätze gefährden.

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Kategorie:UN-Resolution 2010 Kategorie:Politikgeschichte (Sudan)