Jonas Žilinskas (* 13. Januar 2006 in Würzburg) ist ein deutsch-litauischer Basketballspieler.

Werdegang Der aus Lohr-Pflochsbach stammende Žilinskas wurde in der Jugend des TSV Lohr gefördert, ehe er in den Nachwuchs der TG Würzburg wechselte. Er spielte später in den Jugendleistungsmannschaften des Würzburger Bundesligisten S.Oliver Baskets.

In der Saison 2021/22 setzte Žilinskas seine Basketballausbildung im Nachwuchsnetzwerk von Brose Bamberg fort, spielte dort in der Jugend des TSV Breitengüßbach sowie für die Herren des FC Baunach in der 2. Regionalliga. 2022/23 bestritt er elf Spiele für den Drittligisten BBC Coburg und kam auch bei den Regnitztal Baskets (1. Regionalliga) zum Einsatz. Im Sommer 2023 wechselte Žilinskas zum Drittligisten OrangeAcademy, Nachwuchsfördermannschaft des Bundesligisten Ratiopharm Ulm. Mit der Ulmer Jugend erreichte er 2025 das Endspiel um die deutsche U19-Meisterschaft, das gegen Bayern München verloren wurde.

Im Sommer 2025 nahm Žilinskas ein Angebot des Bundesligisten Rostock Seawolves an und gab bei den Mecklenburgern seinen Einstand in der höchsten deutschen Spielklasse. 2026 wechselte er in die Vereinigten Staaten an die California Baptist University.

Nationalmannschaft Im Sommer 2022 gewann Žilinskas mit Deutschlands U16-Nationalmannschaft die B-Europameisterschaft dieser Altersklasse. 2024 nahm er am Albert-Schweitzer-Turnier teil und erreichte mit der deutschen U18-Auswahl den dritten Platz.

Familie Žilinskas’ Mutter Stephanie Gröbner war Handballspielerin, sein aus Litauen stammender Vater Virginijus spielte Basketball im Leistungsbereich.

Einzelnachweise

Kategorie:Basketballspieler (Rostock Seawolves) Kategorie:Basketballspieler (BBC Coburg) Kategorie:Basketballspieler (OrangeAcademy) Kategorie:Deutscher Kategorie:Litauer Kategorie:Geboren 2006 Kategorie:Mann