thumb|280px Eduardo Osvaldo Araya Leüpin (* 25. August 1956 in Valparaíso) ist ein chilenischer Historiker und Politikwissenschaftler mit den Forschungsschwerpunkten Zeitgeschichte, Politikwissenschaft, Internationale Beziehungen sowie Demokratisierungsprozessen in Lateinamerika.
Nach seiner Ausbildung zum Historiker an der Päpstlichen Katholischen Universität von Valparaíso (PUCV) promovierte er in Politikwissenschaft mit einem historischen Schwerpunkt an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Deutschland.
Araya moderierte akademische Interviewformate zu zeitgenössischen Fragestellungen mit dem Ziel, Wissenschaft und Öffentlichkeit miteinander ins Gespräch zu bringen. Darüber hinaus wurde er zu regionalen und globalen politischen Entwicklungen interviewt, wobei er vergleichende Analysen internationaler Prozesse vorlegte.
Akademische Laufbahn Araya ist Professor am Institut für Geschichte der PUCV, wo er Lehrveranstaltungen zur lateinamerikanischen Zeitgeschichte, zur Politikwissenschaft sowie zur Geschichte des politischen Denkens anbietet.
Von 2007 bis 2008 war er Vizerektor für Lehre und Studierendenangelegenheiten an der PUCV; von diesem Amt trat er zurück. Anschließend leitete er das Institut für Geschichte bis 2011.
Im Mai 2008 wurde er von der Oficina Nacional de Procesos Electorales (ONPE) in Peru eingeladen, im Rahmen der Konferenzreihe „Diálogo Electoral“ einen Vortrag mit dem Titel „El voto electrónico, participación política y nuevas tecnologías“ zu halten.
Zwischen 2014 und 2017 hielt er Vorträge zur Zeitgeschichte an der PUCV sowie an weiteren Universitäten.
Im Juli 2019 hielt er am Centro de Estudios Avanzados (CEA-PUCV) einen Vortrag über die Auswirkungen des Vertrags von Versailles auf die politische und soziale Struktur Deutschlands in der Zwischenkriegszeit.
Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der Analyse von Demokratisierungs- und Konsolidierungsprozessen, des lateinamerikanischen Populismus, von Präsidentschaftswahlen sowie der Rolle von Informationstechnologien für politische Partizipation.
Veröffentlichungen
Wissenschaftliche Artikel
Araya Leüpin, Eduardo (1984). „La Iglesia en el Proceso de Emancipación“. Notas Históricas y Geográficas. Araya Leüpin, Eduardo (2011). „Transición y transiciones a la democracia: sobre sentido e historia del concepto“. Íber: Didáctica de las Ciencias Sociales, Geografía e Historia, Bd. XVII (67), S. 10–24. ISSN 1133-9810. Araya Leüpin, Eduardo (2017). „Notas para una Historia de las Relaciones Vecinales de Chile en el Siglo XX“. Revista de Estudios Internacionales, Bd. 180, S. 75–92. Araya Leüpin, Eduardo (2020). „Versalles y la política exterior de Weimar“. Annals of the "Ovidius" University of Constanţa – Political Science Series, Bd. 9, S. 89–105. ISSN 2668-0831. Araya Leüpin, Eduardo (2022). „La crisis de octubre en Chile: lecturas e interpretaciones“. Discursos del Sur, Nr. 10, S. 87–107.
Weblinks Veröffentlichungen – Academia.edu
Einzelnachweise
Kategorie:Politikwissenschaftler Kategorie:Hochschullehrer (Valparaíso) Kategorie:Absolvent der Johannes Gutenberg-Universität Mainz Kategorie:Absolvent der Päpstlichen Katholischen Universität von Valparaíso Kategorie:Chilene Kategorie:Geboren 1956 Kategorie:Mann