Ruggenmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Marktleuthen im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern). Ruggenmühle liegt in der Gemarkung Schwarzenhammer.

Geographie Die Einöde liegt an einem namenlosen rechten Zufluss des Bibersbach. Ein Anliegerweg führt zur Staatsstraße 2176 bei Hebanz (1 km nördlich).

Geschichte Der Ort wurde im Jahr 1499 als „Ruchemul“ erstmals urkundlich erwähnt.D. Hermann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land, Sp. 563. Das Anwesen gehörte ursprünglich dem Kloster Waldsassen. 1635 brannte die „Ruchenmühl“, die zu diesem Zeitpunkt einem Hanns Kühschwerdt besaß, ab.J. M. Ritz, B. H. Röttger: Landkreis Wunsiedel und Stadtkreis Marktredwitz, S. 251. Die Mühle lag im Fraischbezirk des brandenburg-kulmbachischen Amtes Thierstein.

Von 1797 bis 1810 unterstand Ruggenmühle dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel. Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hebanz und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Hebanz zugeordnet (1953 in Schwarzenhammer umbenannt). Am 1. Januar 1978 wurde Ruggenmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Marktleuthen eingemeindet.

Baudenkmäler Haus Nr. 19: Mühle

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 8 9 7 10 5 5 12 0 0 0HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1885 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Ruggenmühle ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Nikolaus (Marktleuthen) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Wolfgang (Marktleuthen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Geographie (Marktleuthen) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Kategorie:Ersterwähnung 1499