mini|Arnold Schwarzenegger, Darsteller des Terminators in fünf der sechs Filme Das Terminator-Franchise ist der Name eines Science-Fiction-Franchises, das 1984 mit dem Film Terminator von James Cameron seinen Anfang nahm und dem österreichischen Schauspieler Arnold Schwarzenegger als titelgebende Figur Terminator zum endgültigen Durchbruch in Hollywood verhalf.

Bislang entstanden sechs Kinofilme und drei Serien und darüber hinaus erschienen einige Videospiele sowie unzählige Bücher und Comics. In der Rangliste Die 100 größten Helden und Schurken des amerikanischen Films des American Film Institutes taucht die Figur des Terminators zwei Mal auf: auf Platz 48 der ikonischsten Helden sowie auf Platz 22 der ikonischsten Schurken.

Entstehung mini|Der Terminator als Wachsfigur bei Madame Tussauds in London Regisseur James Cameron sagte in einem Interview, dass er während der Zeit der Dreharbeiten zu Fliegende Killer – Piranha II in einem Traum ein flammenumhülltes Chromskellet gesehen hatte, das einer Frau hinterherkroch. Daraufhin entstand ein erster Drehbuchentwurf, den er zusammen mit seinen Freunden William Wisher Jr. und Randall Frakes entwickelte. Nachdem er das Drehbuch an die Produzentin Gale Anne Hurd für einen Dollar verkauft hatte, verfeinerten er und Hurd das Drehbuch. Die Dreharbeiten zu Terminator begannen im März 1984. Für Arnold Schwarzenegger stellte Terminator den endgültigen Durchbruch in Hollywood dar.

Handlung Terminator

Im Jahr 2029 versucht das Computersystem Skynet die Menschheit endgültig auszulöschen. Skynet schickt einen Androiden, einen so genannten Terminator, in die Vergangenheit, um die Mutter des Anführers des Widerstands, John Connor, noch vor seiner Zeugung zu töten. Der Widerstand schickt den Soldaten Kyle Reese ebenfalls in die Vergangenheit, um Sarah Connor zu beschützen. Es gelingt ihr schließlich den Terminator zu zerstören.

Terminator 2 – Tag der Abrechnung mini

Der menschliche Widerstand schickt einen umprogrammieren Terminator vom selben Typ (T-800) wie im ersten Teil in die Vergangenheit, um den jugendlichen John Connor zu beschützen. Skynet schickt eine neue Terminatorvariante vom Typ T-1000, um John Connor zu töten. Diese besteht aus einem flüssigen Metall und kann beliebige Formen annehmen. John Connor lebt, nachdem seine Mutter in eine Psychiatrie eingeliefert wurde, bei einer Pflegefamilie, die nur schwer mit ihm zurechtkommt. Der Terminator kann John Connor vor einem ersten Angriff beschützen und gewinnt langsam das Vertrauen des Jungen. Gemeinsam befreien sie Sarah Connor aus der Psychiatrie. Sie überfallen Miles Dyson, den „Schöpfer“ der Skynet-Technologie, der Dank der Überreste des ersten Terminators große Fortschritte in der Forschung machen konnte. Dyson hilft ihnen schließlich, als sie ihm erklären, wohin seine Forschung führen wird. Am Ende können sie den T-1000 besiegen; der Terminator vernichtet sich und die Überreste des ersten Terminators selbst.

Terminator 3 – Rebellion der Maschinen mini

Der inzwischen erwachsene John Connor ist obdachlos, seine Mutter Sarah ist schon vor Jahren an Leukämie gestorben. Nachdem Miles Dyson im zweiten Teil alle Aufzeichnungen über seine Arbeit an dem ersten Terminator vernichtete, hat der Tag des jüngsten Gerichts nicht stattgefunden. Skynet schickt aus der Zukunft eine Terminatrix („T-X“) in die Vergangenheit, um die späteren Offiziere des Widerstands jetzt schon auszuschalten. Diese Terminatrix ist u. a. in der Lage, Maschinen mit Nanobots zu übernehmen und zu steuern. Der Widerstand schickt daraufhin einen weiteren Terminator in die Vergangenheit, um John und seine spätere Ehefrau Kathrine Brewster zu beschützen. Im Laufe des Films stellt sich heraus, dass Skynet doch gebaut wurde und eingeschaltet wird. Daraufhin löst Skynet den Nuklearkrieg aus, der die Menschheit auslöschen soll. John und Katherine werden vom Terminator in einen alten Atombunker der Regierung gelockt und somit in Sicherheit gebracht.

Terminator: Die Erlösung mini

Marcus Wright, ein im Jahr 2003 für Polizistenmord zum Tode verurteilter Todeskandidat, vermacht seinen Körper der Firma Cyberdyne Systems. Das von Cyberdyne entwickelte Computersystem Skynet löst kurz darauf den Atomkrieg aus, der die Menschheit nahezu auslöscht. Im Jahr 2018 werden die wenigen Überlebenden als Arbeitssklaven gehalten oder sind im Widerstand aktiv. Der Widerstand stößt bei einem Angriff auf eine Anlage auf Baupläne des T-800, den ihr Anführer John Connor bereits von seinen früheren Begegnungen her kennt. Zusätzlich entdecken sie ein Funksignal, mit dem die von Skynet kontrollierten Maschinen abgeschaltet werden können. John Connor möchte dieses testen. In Los Angeles trifft Marcus Wright auf Kyle Reese; über Umwege gelangen sie zu Connors Gruppe. Dort wird Wright aber verdächtigt, einer der neuen Terminator-Modelle zu sein, was sich dann auch als wahr herausstellt. Doch ist John Connor davon überzeugt, dass die menschliche Seite in Marcus Wright die Oberhand hat. Zusammen infiltrieren sie Skynet, doch Skynet ist hierauf vorbereitet. Es kommt zu einem Kampf zwischen einem T-800 und John Connor, bei dem Connor schwer verletzt wird. Letztendlich kann Skynet in die Luft gesprengt werden. Wright rettet Connor das Leben, indem er ihm sein Herz spendet.

Terminator: Genisys mini

Kurz vor dem Sieg des menschlichen Widerstands gegen Skynet im Jahr 2029 schickt Skynet einen Terminator zurück in das Jahr 1984, um John Connors Mutter zu töten. Um seine Mutter zu schützen, schickt John Connor Kyle Reese in die Vergangenheit. Dort angekommen stellt sich heraus, dass Sarah Connor bereits einen Beschützer hat: Einen Terminator T-800 namens „Paps“. Nur Kyle Reese weiß, dass hier in die Zeitlinie eingegriffen wurde. Gemeinsam mit Sarah reist Reese in die Zukunft in das Jahr 2017, um die Aktivierung von Skynet zu verhindern, das als globales Betriebssystem „Genisys“ getarnt ist. Sie treffen auf John Connor, der von Skynet in einen Terminator Modell T-3000 verwandelt wurde. Sie können den T-3000 besiegen und die Aktivierung von Skynet verhindern; dabei wird der komplette Gebäudekomplex zerstört. Sarah und Kyle können sich gerade noch in einen unterirdischen Bunker in Sicherheit bringen.

Terminator: Dark Fate mini

Im Jahr 1998 lebt Sarah Connor mit ihrem Sohn John in Guatemala in dem Glauben, dass der Tag des jüngsten Gerichts verhindert ist und Skynet nie Realität wird. Doch Skynet hat weitere Terminatoren in die Vergangenheit geschickt. Ein Terminator T-800 taucht auf und tötet John. Ab diesem Moment jagt Sarah alle Terminatoren, die sie finden kann. 22 Jahr später wird die junge Mexikanerin Dani Ramos von einem Terminator Rev-9 angegriffen, da sie in Zukunft eine zentrale Rolle im Kampf gegen eine künstliche Intelligenz namens „Legion“ spielen wird. Eine kybernetisch verbesserte Soldatin namens Grace wird in die Vergangenheit geschickt, um Dani zu beschützen. Mitten in einem Kampf mit dem Rev-9 taucht Sarah Connor auf, und sie können dadurch fliehen. Ihre Suche führt sie schließlich zu Carl, dem T-800, der John getötet hat und der nach seiner Mission ein Gewissen entwickelt hat. In einem letzten, opferreichen Kampf gelingt es ihnen, den Rev-9 zu zerstören. Grace und Carl sterben dabei, und Dani erfährt, dass sie selbst die zukünftige Anführerin des menschlichen Widerstands sein wird.

Terminator: The Sarah Connor Chronicles mini

Nach der Zerstörung von Cyberdyne Systems sind Sarah Connor und ihr Sohn John im Jahr 1999 auf der Flucht vor den Behörden, die sie für Terroristen halten. Skynet schickt einen Terminator von Typ T-888 in die Vergangenheit, um die beiden zu töten. Eine Mitschülerin von John stellt sich dabei ebenfalls als Terminator heraus, die John aber beschützen soll. Gemeinsam reisen die drei in die Zukunft in das Jahr 2007, um dort die Machtergreifung durch Skynet zu verhindern.

Terminator Zero

Im Jahr 2022 wird ein Terminator gehackt und somit außer Gefecht gesetzt. Dabei können sie Daten extrahieren und somit Daten zu Skynets Plänen sammeln. Ein von Malcolm Lee Kokoro entwickeltes KI-System steht im Jahr 1997 in Konkurrenz zu Skynet. Kurz vor dem Tag des jüngsten Gerichts taucht ein Cyborg auf und verfolgt Kokoro und seine Kinder. Der Soldat Eiko wird aus dem Jahr 2022 in die Vergangenheit geschickt, um das Attentat zu verhindern.

Veröffentlichungen Kinofilme Jahr Titel Länge Regie Drehbuch Produktion Musik 1984 Terminator(The Terminator) 107 Min.James Cameron James Cameron, Gale Anne Hurd Gale Anne HurdBrad Fiedel 1991 Terminator 2 – Tag der Abrechnung(Terminator 2: Judgment Day) 137 Min. James Cameron, William Wisher James Cameron 2003 Terminator 3 – Rebellion der Maschinen(Terminator 3: Rise of the Machines) 105 Min. Jonathan Mostow Michael Ferris, John D. Brancato Mario Kassar, Hal Lieberman, Joel B. Michaels, Andrew G. Vajna, Colin Wilson Marco Beltrami 2009 Terminator: Die Erlösung(Terminator Salvation) 115 Min. McG John D. Brancato, Michael Ferris, David C. Wilson Moritz Borman, Derek Anderson, Victor Kubicek, Jeffrey Silver Danny Elfman 2015 Terminator: Genisys(Terminator Genisys) 126 Min. Alan Taylor Laeta Kalogridis, Patrick Lussier David Ellison, Dana Goldberg Lorne Balfe 2019 Terminator: Dark Fate(Terminator: Dark Fate) 129 Min. Tim Miller David S. Goyer, Justin Rhodes, Billy Ray James Cameron, David Ellison Tom Holkenborg

Im Jahr 1996 entstand mit T2 3-D: Battle Across Time ein 13-minütiger Kurzfilm, der für die Universal-Studio-Freizeitparks produziert wurde. Unter der Regie von James Cameron, John Bruno und Stan Winston waren erneut Arnold Schwarzenegger, Linda Hamilton, Edward Furlong und Robert Patrick in ihren Rollen aus Terminator 2 – Tag der Abrechnung zu sehen.

Serien 2008–2009: Terminator: The Sarah Connor Chronicles 2009: Terminator Salvation: The Machinima Series (animierte Webserie) 2024: Terminator Zero (Animeserie)

Videospiele 1991: The Terminator 1991: Terminator 2 1993: Terminator 2: Judgment Day – Chess Wars 1993: The Terminator: Rampage 1995: The Terminator: Future Shock 1996: The Terminator: Skynet 2003: Terminator 3: Rise of the Machines 2009: Terminator Salvation 2015: Terminator Genisys: Revolution 2017: Terminator Genisys: Future War 2019: Terminator: Resistance 2019: Terminator: Dark Fate – The Game

Die Figur des Terminators war in Mortal Kombat 11 als DLC und in Mortal Kombat Online spielbar.

Bücher (Auswahl) Terminator. A Novel von Randall Frakes und Bill Wisher, Spectra, 1985, ISBN 0-553-25317-4 Terminator II – Der Roman zum Film von Randall Frakes, Bastei Lübbe, 1991, ISBN 3-404-13382-X Terminator: Die Erlösung von Alan Dean Foster, Heyne Verlag, 2009, ISBN 3-453-52603-1 Terminator: Die Erlösung – Nach dem Feuer von Timothy Zahn, Heyne Verlag, 2009, ISBN 3-453-52647-3

Comics Im Laufe der Jahre erschienen mehrere Comics bei unterschiedlichen Verlagen, sehr viele davon bei Dark Horse Comics. Weitere Veröffentlichungen gab es bei NOW Comics, Norma Editorial, Malibu Comics, Beckett Comics, Apple Books, Dynamite Entertainment oder IDW Publishing.

1991 erschien im ConPart Verlag eine von Gregory White geschriebene und von Klaus Janson illustrierte Comic-Adaption zu Terminator 2. Im deutschsprachigen Raum erschien das Heft als Marvel Universe Film-Comic-Sonderheft, beim US-Original handelte es sich um eine dreiteilige Geschichte, die bei Marvel Comics veröffentlicht wurde.

Wiederkehrende Figuren