Gardyny-Leśniczówka () ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Młynary (Stadt-und-Land-Gemeinde Mühlhausen i. Ostpr.) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing). mini|Ortseinfahrt Gardyny-Leśniczówka
Geographische Lage Gardyny Leśniczówka liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 16 Kilometer nördlich der früheren Kreisstadt Preußisch Holland () bzw. 19 Kilometer nordöstlich der der heutigen Kreismetropole Elbląg ().
Geschichte Das seinerzeitige Gardienen bestand aus einer Försterei sowie einem Sägewerk, das sich 200 Meter nordwestlich des Forsthauses befand.Dietrich Lange: Gardienen, in: Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005) Am 6. Januar 1883 wurde das Forsthaus Gardienen als Teil des Gutsbezirks Födersdorf, Forst, als zum Amtsbezirk Neu Münsterberg (polnisch Nowe Monasterzysko) im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland zugehörig, am 17. September 1894 wurde es als aus dem Amtsbezirk Neu Münsterberg in den Ortspolizeibezirk/Stadt Mühlhausen i. Ostpr. umgegliedert genannt.Rolf Jehke: Amtsbezirk Neu Münsterberg
Am 30. September 1928 schließlich wurde Gardienen in die Stadt Mühlhausen i. Ostpr. eingemeindet.Rolf Jehke: Stadt Mühlhausen i. Ostpr.
Aufgrund der Abtretung des gesamten südlichen Ostpreußens 1945 in Kriegsfolge an Polen erhielt Gardienen die polnische Namensform „Gardyny-Leśniczówka“zunächst ohne Zusatzbezeichnung. Heute ist der Ort als Kolonia część wsi Kraskowo (= „ein Teil des Dorfs Kraskowo“) innerhalb der Stadt-und-Land-Gemeinde Młynary (Mühlhausen) im Powiat Elbląski (Kreis Elbing), von 1975 bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugeordnet.
Religion Bis 1945 war Gardienen evangelischerseits wie auch römisch-katholischerseits in die Stadt Mühlhausen i. Ostpr. eingepfarrt. Der Bezug zu der Stadt besteht auch heute noch für Gardyny-Leśniczówka.
Verkehr Gardyny-Leśniczówka liegt an einer Nebenstraße, die in Młynary von der Woiwodschaftsstraße 509 abzweigt und über Kurowo Braniewskie (Kurau) nach Nowe Sadłuki (Neu Sadlucken) und bis Wielkie Wierzno (Groß Rautenberg) führt.
Die nächste Bahnstation ist der Stadtbahnhof Młynary an der – jetzt allerdings nicht mehr regulär befahrenen – Bahnstrecke Malbork–Braniewo, einem Abschnitt der früheren Preußischen Ostbahn. Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren Kategorie:Gmina Młynary