Das Naturschutzgebiet Bittermark befindet sich im Dortmunder Stadtbezirk Hombruch in Nordrhein-Westfalen, Deutschland am Nordhang des Ardeygebirges. Das 148,6 Hektar große Naturschutzgebiet wurde zum 7. November 2020 unter Schutz gestellt und umfasst Teile des Stadtwalds Bittermark.

Beschreibung Im Süden wird das Naturschutzgebiet durch die Autobahn 45, im Osten durch die Bundesstraße 54 begrenzt. Im Westen befindet sich das als gehoben geltende Wohnviertel Bittermark sowie im Norden der Bezirk Rombergpark-Lücklemberg.

Das Gebiet wurde 1927 durch die Stadt Dortmund vom Freiherr von Romberg übernommen.

mini|links|Mahnmal Bittermark Zentral im Naturschutzgebiet erinnert das Mahnmal Bittermark an Kriegsendphasenverbrechen, die hier kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs verübt wurden.

In der Erscheinung dominiert überwiegend Buchenwald, der andere Laub- und Nadelbäume beigemischt sind. Im Norden finden sich zudem viele Stechpalmen. Im Nordwesten befindet sich ein kleiner Bereich mit Stieleichen und Eiben. Zudem finden sich in dem Wald Besenginster, Waldmeister, Breitblättrige Stendelwurz, Adlerfarn und Brombeere. Der Wald ist durchzogen von Siepen. Beispielsweise entspringt der Olpkebach in der Bittermark. mini|Olpkebach

Der als stark gefährdet (RL2) auf der roten Liste stehende Gartenrotschwanz ist hier zu finden. Darüber hinaus lebt hier der Grünspecht, die Hohltaube und der Kleiber.

Schutzziel Das Naturschutzgebiet dient der Erhaltung und Entwicklung von Lebensräumen gefährdeter und wildlebender Tierarten sowie wildwachsender Pflanzenarten. Es sollen wegen ihrer Seltenheit der naturnahe, ilexreiche Buchenwald sowie die Siepen geschützt werden. Darüber hinaus gilt es die als Bodendenkmal klassifizierten Bergbaurelikte zu schützen.

Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Dortmund Liste der Naturschutzgebiete in Nordrhein-Westfalen

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Einzelnachweise

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