mini|hochkant|Kirche der Muttergottes zur Hilfe der Gläubigen in Zębowo Die römisch-katholische Kirche der Muttergottes zur Hilfe der Gläubigen in Zębowo ist eine Filialkirche der Pfarrei Heiliger Johannes Bosco in Sycewice.Parafia pw. św. Jana Bosko, Sycewice – Pfarrei Heiliger Johannes Bosco in Sycewice auf der Website des Bistums Koszalin-Kołobrzeg (abgerufen am 18. Oktober 2025) (polnisch) Die Kirche steht in Zębowo (deutsch Symbow), einem Ortsteil der Gmina Kobylnica im Powiat Słupski in der Woiwodschaft Pommern in Polen.

Geschichte Die erste gotische Kirche an der Stelle wurde im 15. Jahrhundert gebaut.

Diese Kirche brannte im Jahr 1773 zusammen mit den angrenzenden Gebäuden nieder. Der damalige Besitzer von Symbow, Martin Ernst von Below, sorgte dafür, dass bereits im Jahr 1777 eine neue Kirche errichtet wurde. Der Kirchturm erhielt damals eine Wetterfahne mit der Jahreszahl der Fertigstellung.Zębowo – Website zur Kirche auf zamki.rotmanka.com (abgerufen am 18. Oktober 2025) (polnisch)

Am Ende des 19. Jahrhunderts kam es zu einem erneuten Brand. Die Kirche wurde unter dem damaligen Eigentümer Reddentins, Paul von Below, wieder aufgebaut. Im Turm über dem Türsturz der neugotischen Tür wurde dann die Inschrift „Paul v. Below – Reddentin“ angebracht. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erhielt die Kirche einen neugotischen Anbau mit Sakristei.

Im Jahr 1932 wurde die Kirche renoviert.

Die Kirche war von 1535 bis 1945 evangelisch. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sie im Jahr 1946 als römisch-katholische Kirche geweiht.

Sie ist zusammen mit ihrer Umgebung am 8. Mai 1961 als Denkmal mit der Reg.-Nr. A-225 eingetragen worden.

Ausstattung Die Ausstattung der Kirche stammt aus dem späten Barock der Mitte des 18. Jahrhunderts. Im Inneren befindet sich ein wertvolles Weihwasserbecken aus Granit aus dem 15. Jahrhundert, das im Vorraum des Turms steht. Das Kirchenschiff enthält einen Barockaltar, eine Kanzel und eine Empore aus dem 18. Jahrhundert.

In die Nordwand des Kirchenschiffs wurde eine Grabplatte aus dem Ende des 18. Jahrhunderts eingemauert, die an die Familie von Below erinnert. In dieselbe Wand wurde eine Grabplatte von Martin von Below und Margareta, geb. Pirch, eingemauert.

Umgebung der Kirche Um die Kirche herum befindet sich ein evangelischer Friedhof, der in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts angelegt wurde. Darauf sind nur noch Markierungen von gusseisernen Kreuzen und Fragmente von Grabsteinen bedeutender Persönlichkeiten erhalten, hauptsächlich der Familien Below und Massow. Auch das Tor aus dem 18. Jahrhundert mit einer 200 Meter langen Umfassungsmauer und einige alte Laubbäume sind weiterhin zu sehen.

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Einzelnachweise

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