mini|Shella Kertész (links) mit Jacqueline Fehr (2019)

Shella Rachele Kertész (* 15. November 1945 in Bukarest) ist eine Schweizer Funktionärin des jüdischen Gemeindelebens in Zürich. Sie stand 2007–2019 an der Spitze der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) und war damit die erste Frau in diesem Amt.https://www.zh.ch/content/dam/zhweb/bilder-dokumente/organisation/direktion-der-justiz-und-des-innern/regierungsr%C3%A4tin-jacqueline-fehr/referate-und-ansprachen/religion/9.%20Dezember%202019_Grusswort%20anl%C3%A4sslich%20der%20Verabschiedung%20von%20Shella%20Kert%C3%A9sz%20als%20Pr%C3%A4sidentin%20der%20Israelitischen%20Cultusgemeinde%20Z%C3%BCrich.pdf

Tätigkeit Präsidium der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich (ICZ) Im November 2007 wurde Kertész an die Spitze der ICZ gewählt; zunächst führte sie die Gemeinde im Co-Präsidium mit André Bollag. 2011 übernahm sie das alleinige Präsidium und amtierte bis Ende 2019. Öffentliche Auftritte und Interviews dokumentieren ihre Rolle u. a. bei Sicherheitsfragen für jüdische Einrichtungen sowie im Austausch mit Behörden auf Stadt-, Kantons- und Bundesebene. Zur ICZ-Tätigkeit liegen zudem Berichte und Hinweise in Publikationen des SIG sowie Medieneinträge vor.

Engagement in Organisationen WIZO Kertész engagierte sich in der Women's International Zionist Organization (WIZO) und war Präsidentin der Sektion Zürich (ehemals „Schweizerischer Israelitischer Frauenverein“). Eine internationale Verbandsnotiz nennt sie als ehemalige Präsidentin von WIZO Zürich und der ICZ.

GRA – Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus In den 2000er-Jahren war Kertész in der Stiftung gegen Rassismus und Antisemitismus (GRA) aktiv; eine Branchenmeldung nennt sie als Vizepräsidentin der GRA im Zusammenhang mit einer öffentlichen Veranstaltung („Filmnacht gegen Rassismus“). Kontextinformationen zur GRA und ihren Tätigkeiten finden sich in einschlägigen Berichten und Dossiers.

Einzelnachweise

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