mini|Abbildung von Stanisław Samostrzelnik Martin (* vor 1099; † nach 1112) war spätestens ab 1099 bis 1112 oder später Erzbischof von Gnesen.

Leben Gallus Anonymus widmete ihm seine Chronik von 1112. Gallus Anonymus beschreibt dort Martin als Mediator zwischen dem polnischen Herzog Władysław I. Herman und dessen Söhnen Zbigniew und Bolesław III. Schiefmund. 1102 hielt er in Płock die Trauerfeier für Władysław I. Herman ab. Danach vermittelte er zwischen den beiden Brüdern und hatte damit Anteil an der Beendigung des Bruderkrieges. Sein Lebenslauf nach 1112 ist nicht bekannt. Möglicherweise ist er 1118 oder 1124 verstorben. Jakob von Żnin wird erst 1136 als Erzbischof von Gnesen aufgeführt. Teilweise wird jedoch angenommen, dass Jakob von Żnin nicht der unmittelbare Nachfolger von Martin auf dem Bischofsstuhl von Gnesen war.

Siehe auch Liste der Erzbischöfe von Gniezno Weblinks

Literatur Władysław Abraham, Organizacja Kościoła w Polsce do połowy wieku XII, Lwów 1890, S. 83 (polnisch). Kazimierz Śmigiel: Słownik biograficzny arcybiskupów gnieźnieńskich i prymasów Polski, Wydawn. WBP, 2002 (polnisch).. Wojciech Kętrzyński: Studyja nad dokumentami XII wieku, Roczniki Akademii Umiejętności, Lwów 1891, S. 311 (polnisch).

Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (11. Jahrhundert) Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (12. Jahrhundert) Kategorie:Erzbischof von Gniezno Kategorie:Polnischer Adliger Kategorie:Pole Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert Kategorie:Gestorben im 12. Jahrhundert Kategorie:Mann