Mohammad Salah Al Azab (; * 1981 in Kairo) ist ein ägyptischer Schriftsteller und Drehbuchautor. Bekanntheit erlangte er durch den Roman Sīdī Barrānī (2010) sowie als Hauptautor der True-Crime-Serie Saffāḥ al-Ǧīza (2023; ‚Der Schlachter von al-Ǧīza‘). Für Sīdī Barrānī wurde er mit dem Sawiris Cultural Award ausgezeichnet. Im Jahr 2010 wurde er auf der Beirut39-Liste vielversprechender junger arabischer Autorinnen und Autoren genannt.

Leben Al Azab wurde 1981 in Kairo geboren. Vor Sīdī Barrānī veröffentlichte er bereits eine Kurzgeschichtensammlung und drei Romane, für die er frühe Literaturpreise in Ägypten und Kuwait erhielt.

Wirken Sein vierter Roman Sīdī Barrānī (Dar al-Shorouk, 2010) verbindet wirklichkeitsnahe und mythische Elemente und wurde in Ahram Online ausführlich besprochen. Die Kritik hob seine erzählerische Sogkraft hervor. Als Drehbuchautor verfasste er die Fernsehserie Dallaʿ Banāt (2014; ‚Verwöhnte Mädchen‘). Es folgte Ḥālat ʿIšq (2015; ‚Zustand der Liebe‘). Saffāḥ al-Ǧīza (2023; ‚Der Schlachter von al-Ǧīza‘) ist von einem echten Kriminalfall inspiriert; Al Azab beschrieb, dass das Team Ermittlungsakten auswertete und Originalschauplätze aufsuchte. Er betonte, ihn habe vor allem die Kälte der Taten beschäftigt. Über die Entstehung des Projekts, die Zusammenarbeit mit Ahmed Fahmy und die Arbeit in der Schreibwerkstatt berichtete er ausführlich. Eine zweite Staffel schloss er später aus. 2023 begründete er zudem öffentlich seine Absage an ein geplantes Ramadan-Projekt.

Einzelnachweise

Kategorie:Drehbuchautor Kategorie:Roman, Epik Kategorie:Literatur (21. Jahrhundert) Kategorie:Ägypter Kategorie:Geboren 1981 Kategorie:Mann