mini|Heimspitz-Valisera-Gruppe vom Schafberg mini|Valisera im Winter von der Nova Stoba aus Die Valisera ist ein 2716 m hoher Berg und Felsgipfel in der Silvretta im österreichischen Bundesland Vorarlberg.
Lage Politisch liegt der Berg in der Gemeinde St. Gallenkirch. Der Berg gehört zur Heimspitz-Valisera-Gruppe, einer Untergruppe der Silvretta. Südlich liegt das Vergaldatal, das fast zur Gänze eine Ruhezone im Sinne des Naturschutzes ist. Die Felswände nach Süden werden Edelweißwände genannt. Nach Norden führt das Valiseratal, ein rechtes Seitental des Gargellentals, hier befindet sich die Weißzone Valisera. Nordöstlich liegt das Skigebiet Silvretta Montafon, genauer das Teilgebiet Nova, deren Valiserabahn ist nach dem Berg Valisera benannt, die Bergstation ist jedoch fast drei Kilometer vom Gipfel entfernt und hat mit dem Berg nichts direkt zu tun.
Die Valisera ist der höchste Berg in einer Kette, von West nach Ost besteht die Kette aus dem Schmalzberg, einem 1,4 km langen Grat, der Mittagspitze, der Valisera, der Zwischenspitze und der Heimspitze.
Die Schartenhöhe beträgt rund 300 m, die Scharte liegt am Grat Richtung Kuchenberg und heißt laut Karte der Schweiz Matschuner Jöchli, nicht zu verwechseln mit dem Muntschuner Joch, das liegt weiter nördlich und tiefer.
Geologie Das Festgestein gehört zum ostalpinen Silvretta-Seckau Deckensystem, es dominieren Orthogneise und Metabis Ultrabasite.
Naturschutz Die Felswände und Hänge im Süden, Südwesten und Westen dürfen ganzjährig nicht betreten werden. Die andere Hälfte nach Norden und Nordwesten (Valiseratal) darf vom 1. November bis zum 30. April nicht betreten werden.
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Einzelnachweise
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