thumb|Theobald Hürth im Jahr 1839 Theobald Hürth, auch Thiébaud de Hürth, (* 5. Dezember 1795Eduard Maria Oettinger: Moniteur des Dates, contenant un million de renseignements biographiques, généalogiques et historiques Seite 12, Dresden, 1867 in Landau an der Isar;Hürth, Theobald (1795-1858) Répertoire International des Sources Musicales † 3. März 1858 in Wien) war ein deutscher Musiker und Musikpädagoge.
Hürth bekam zuerst Flötenunterricht. Später wurde er zum Fagottisten ausgebildet und wurde 1. Fagottist der großherzoglichen hessischen Hoftheater-Kapelle in DarmstadtHürth, Theobald Oesterreichisches Musiklexikon und Mainz. Ab 1818 ging er europaweit auf Konzertreisen und wurde dadurch in Europa bekannt. Im Jahr 1824 übernahm Hürth die Solofagottstelle im Orchester des KärntnertortheatersDie Uraufführungen von Beethovens Sinfonie Nr. 9 wieneroboe.at und war an der Uraufführung von Beethovens Sinfonie Nr. 9 im Mai desselben Jahres beteiligt. Ab 1838 unterrichtete Hürth als Professor für Fagott am Wiener Konservatorium. 1842 war er Gründungsmitglied der Wiener Philharmoniker.Christian Merlin: Die Wiener Philharmoniker Seite 34, Amalthea, 2012
Mit seiner handschriftlich überlieferten "Fagottschule von Theobald Hürth"Musizierpraxis im Biedermeier Seite 146, Mille Tre, Wien, 2004, ISBN 9783900198015 prägte er Mitte des 19. Jahrhunderts die Ausbildung der Fagottisten am Wiener Konservatorium mit.
Franz Lachner widmete ihm sein Concertino Es-Dur für Fagott und Orchester.Concertino Es-Dur Schott Music
Weblinks
Hürth, Theobald im Österreichischen Biographischen Lexikon Hürth, Theobald im Bayerischen Musiker-Lexikon Online
Literatur Michael Nagy: Theobald Hürth und seine Fagottschule, in Tibia, 1/1983, Seiten 258–264, Jahrgang 8, Band 4
Einzelnachweise
Kategorie:Musiker (Deutschland) Kategorie:Mitglied der Wiener Philharmoniker Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1795 Kategorie:Gestorben 1858 Kategorie:Mann