Angelosis gadaprena () ist ein georgisches Filmdrama von Nodar Managadze aus dem Jahr 2001.
Handlung Der Film spielt in einem riesigen Bahnhofsgebäude, das wie ein Aquarium wirkt. Es steht symbolisch für die postsowjetischen Länder. Hier werden die Menschenmassen vom Chaos beherrscht. Die Schrecken und Missstände ihres Landes wurden durch eine sinnlose und gefühllose Bürokratie ersetzt. Die Reisenden, die alle Hoffnung verloren haben, versuchen, ihr Land zu verlassen und eine neue Heimat zu finden. Doch die Züge, die durch den Bahnhof rasen, halten nicht an. Man begegnet Menschen aller sozialen Schichten: einer Gruppe von Musikern, unglücklichen Familien, einem Priester, der einen Dessous-Laden segnet, einem Dieb, einem Bankier mit einem Koffer voller Geld, Models, die ziellos über den Laufsteg laufen, sowie zwei kleinen Zwillingen, die unter einem Tisch kauern, während ein Rabe über ihnen kreist. Ein Mann verliert immer wieder an einem Spielautomaten, während ein mysteriöses Paar in einem minimalistischen Restaurant in einem endlosen Abendessen zu stecken scheint. Ein Attentat ereignet sich mitten im Einkaufszentrum.
Eine abschließende Außensequenz, die ein ländliches Fest zeigt, scheint die Wiederherstellung alter georgischer Werte anzudeuten. Alle scheinen gefangen zu sein und können nicht weggehen.
Veröffentlichung Am 18. Januar 2002 wurde der Film auf dem Palm Springs International Film Festival vorgeführt. Er wurde auch von Georgien als Kandidat in der Kategorie „Bester fremdsprachiger Film“ für die Oscars 2002 vorgeschlagen, wurde aber nicht nominiert.
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmtitel 2001 Kategorie:Georgischer Film Kategorie:Filmdrama