Daniel Faivre (* 11. März 1952) ist Religionshistoriker, Anthropologe und Romanautor. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Forschungszentrum für Alte Geschichte des CNRS, Professor am Institut Universitaire de Formation des Maîtres (I.U.F.M.) der Universität Franche-Comté (Universität Besançon) sowie Forschungsdirektor am Centre Universitaire Catholique de Bourgogne.
Leben
Seit 1991 ist Faivre Doktor der Alten Geschichte und Zivilisation an der Universität Besançon mit einer Dissertation zum Thema De l'errance à l'espérance : genèse d'une religion, betreut von Pierre Lévêque. Die Dissertation wurde am 16. Januar 1992 verteidigt.
Ab 1994 war Daniel Faivre als Assistenzprofessor an der Theologischen Fakultät der Universität Neuenburg tätig und leitete sechs Jahre lang gemeinsam mit Martin Rose die Seminare, bevor er im Jahr 2000 zum Centre Universitaire Catholique de Bourgogne (CUCDB) in Dijon wechselte. Dort unterrichtete er die Geschichte des biblischen Judentums und leitete Forschungsseminare, die in verschiedene Veröffentlichungen mündeten. Ab 2014 war er an der Gründung eines Forschungslabors, des GERIH (Groupe d'Étude et de Recherche Interdisciplinaires en Humanités), beteiligt, dessen Leitung er übernahm. Außerdem ist er Forscher am Institut de Formation pour l'Étude et l'Enseignement des Religions (IFER) in Dijon (Centre Universitaire Catholique de Bourgogne).
Schriften (Auswahl)
Dissertation
Wissenschaftliche Werke
Literarische Werke
Einzelnachweise
Kategorie:Autor Kategorie:Hochschullehrer (Universität Neuenburg) Kategorie:Franzose Kategorie:Christliche Literatur Kategorie:Literatur (Französisch) Kategorie:Bibelwissenschaftler Kategorie:Geboren 1952 Kategorie:Mann